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Förderung Bund/Länder

23.05.2019

Wohnraumanpassung

© Maxs-Studio, shutterstock.com
Dreidimensionale Deutschland-Karte.

Auf der Grundlage des Wohnraumfördergesetzes entscheidet jedes Bundesland selbst, wie viele finanzielle Mittel es für welche Maßnahmen zum Erwerb, zum Umbau oder auch zum Ausbau von Wohnraum zur Verfügung stellt. Die Möglichkeit der Förderung von Umbauten zur Sicherung der Barrierefreiheit über die landeseigenen Förderbanken unterscheidet sich deshalb je nach Bundesland. 

Die NRW-Bank bietet zinsgünstige Darlehen z. B. für die Reduzierung von Barrieren im Sanitärbereich von Älteren und Pflegebedürftigen und ein spezielles Förderprogramm für Menschen mit Behinderung, welches bei den Stadt- und Kreisverwaltungen beantragt werden kann. Das Bundesland Rheinland-Pfalz fördert den Aus- oder Umbau über seine Förderbank z. B. mit Tilgungszuschüssen von bis zu 20 Prozent der Darlehen und zinsverbilligten Darlehen. Damit soll die Wohnsituation v. a. auch in Bezug auf die Barrierefreiheit in ländlichen Regionen verbessert werden. Dies beinhaltet auch die Förderung der Modernisierung von selbst genutztem Wohnraum. Die landeseigene Förderbank in Mecklenburg-Vorpommern gewährt Zuwendungen bei der Nachrüstung von Personenaufzügen, Liften und anderen Hubsystemen in bzw. an Gebäuden mit Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie bei der Umsetzung barrierearmer Wohnanpassungsmaßnahmen im selbst genutzten Wohneigentum.

Zur Nutzung dieser Programme müssen die jeweiligen aktuellen Angebote und spezifischen Rahmenbedingungen der zuständigen Förderbank im Bundesland geprüft werden, da sich diese im Laufe der verschiedenen Haushaltsperioden auch ändern können.

Weitere Informationen:

Zu den Förderinstituten der einzelnen Bundesländer


KfW - Förderbank des Bundes


© KfW
Gebäude der KfW mit Schriftzug.

Auch die bundeseigene KfW, als größte deutsche Förderbank, bietet mit dem Programm „Altersgerecht modernisieren“ die Möglichkeit, zinsgünstige Kredite bis 50.000 Euro pro Wohneinheit für Barriere-reduzierende Maßnahmen zu erhalten. Darunter zählen z. B. der Abbau von Barrieren im Eingangsbereich oder eine Badmodernisierung.

Alternativ können Betroffene für die Maßnahmen der Wohnraumanpassung auch einen Investitionszuschuss von bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit beantragen. Mit beiden Förderinstrumenten kann auch der Kauf entsprechend umgebauten Wohnraums unterstützt werden.

Altersgerecht Umbauen für mehr Wohnkomfort und weniger Barrieren

Kreditangebot der KfW
Investitionszuschuss der KfW


Eingestellt von: T. Heckmann
Erstellt am 30. November 2017. Letzte Aktualisierung am 23. Mai 2019.

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