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Schlafzimmer

In unserem Leben verbringen wir viel Zeit im Schlafzimmer. Auch wenn der Schwerpunkt der Betrachtung auf einer barrierefreien Gestaltung liegt, sollen wir auf eine angenehme und behagliche Gestaltung und Atmosphäre nicht verzichten.

Wir beschäftigen uns deshalb in den nächsten Wochen insbesondere mit

  • den Betten (Liegeflächen, Betthöhen etc.)
  • der Gestaltung und Erreichbarkeit von Bedienelementen (Lichtschalter, Wecker etc.)
  • der Gestaltung von Schränken und weiteren Möbelstücken und
  • den Fragen des gesunden Raumklimas.

Barrierefreie Lösungen

In der DIN 18040-2 zum barrierefreien Wohnen wird in Bezug auf die Schlafräume nur das Thema der ausreichenden Bewegungsflächen gesondert behandelt.1 

Raumklima

Die Temperatur im Raum und die relative Luftfeuchtigkeit sind wesentliche Faktoren für ein angenehmes Raumklima. Nach Angaben der AGU (Ärztinnen für eine gesunde Umwelt) liegt die ideale relative Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen zwischen 40 und 60 % und die Temperatur zwischen 19 und 22 Grad Celsius. Laut Umweltbundesamt kann die Temperatur in den Nachtstunden in den Wohnräumen um 5 Grad Celsius gesenkt werden. Damit kommt man dann auch auf die 17 Grad Celsius, die das Umweltbundesamt für das Schlafzimmer empfiehlt. 

Ist die Raumluft v. a. in der Heizperiode zu trocken, kann man die Luftfeuchtigkeit mit handelsüblichen Luftbefeuchtern erhöhen. Dabei sollte man darauf achten, dass der gewählte Luftbefeuchter die Hygienestandards einhält und die Raumluft nicht mit Keimen anreichert. Eine gute Informationsbasis für die Auswahl eines geeigneten Raumluftbefeuchters bilden dabei die Testberichte großer Institute, wie z. B. von Öko-Test.

Für ein anhaltend gutes Raumklima ist auch eine ausreichende Frischluftzufuhr unerlässlich. Dadurch wird die Feuchtigkeit in den einzelnen Wohnräumen verringert und die Qualität der Luft gewährleistet. Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb während der Heizsaison das „Stoßlüften“. Dabei werden die Fenster mehrmals täglich für etwa 5 Minuten geöffnet, um kurz und kräftig durchzulüften. Die Ventile der Heizkörper sollten während dieser Zeit geschlossen werden. Als Orientierung gilt: „Je kühler das Zimmer, desto öfter sollte man lüften, um Schimmelbildung zu vermeiden.“ Vom langen Kippen der Fenster halten die Experten des Umweltbundesamtes dagegen nichts. Bei dieser „Kipplüftung“ gibt es nur einen geringen Luftaustausch. Es geht jedoch viel Wärme verloren und durch das Auskühlen des Mauerwerks rund um die Fenster kann sich gefährlicher Schimmel bilden. Dass sollte man vermeiden, deshalb lieber öfter und dafür kurz und kräftig mit weit offenem Fenster lüften.

Das subjektive Wärmeempfinden des Menschen wird darüber hinaus auch von der Oberflächentemperatur der umgebenden Flächen bestimmt. So empfinden wir einen Raum mit warmen Oberflächen wärmer, als er laut Thermometer eigentlich ist. Dies kann man bei der Einrichtung eines Raumes beachten und in die Planung mit einbeziehen.

Weitere Informationen 

Tipps des Umweltbundesamtes 
zum Heizen und zur Raumtemperatur

Informationen des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich
zum gesunden Raumklima


PRODUKT-TIPPS


... für das Schlafzimmer

Elektrische Türantriebe
Handläufe
Lichtschalter
Möbel
Optische Signale
Rollläden - Gurtwickler
Rufsysteme
Sensorgesteuertes Licht


Eingestellt von: T. Heckmann
Letzte Aktualisierung: 07. April 2019

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