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Aktuelle Beratungsanfragen

Beratungsanfrage 1
Vorsorgeleistungen bei Zahnerkrankungen

Anfrage an den Beratungsbereich der Geschäftsstelle

Ich habe gehört, dass es neue Vorsorgeleistungen im Bereich Zahnmedizin gibt. Was ist da dran?

Antwort des Beratungsbereiches

In der Tat sind zum 01.07.2018 für pflegebedürftige Menschen, welche mindestens Pflegegrad 1 aufweisen, und Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe erhalten, neue Vorsorgeleistungen zur Verhütung von Zahnerkrankungen eingeführt worden.

Jeweils 1 x im Kalenderhalbjahr ohne Antrag:

  • Erhebung des Mundgesundheitsstatus mit Beurteilung des Pflegezustands der Zähne, des Zahnfleischs, der Mundschleimhäute sowie des Zahnersatzes. 
  • Erstellung eines individuellen Mundgesundheitsplans bzw. Anpassung des bestehenden Plans auf Basis des erhobenen Mundgesundheitsstatus mit Maßnahmen zur Förderung der Mundgesundheit wie Empfehlungen zur Zahnhygiene, zur Fluoridanwendung, zur zahngesunden Ernährung und zur Verhinderung / Linderung von Mundtrockenheit. Angaben der Versicherten / des Versicherten sowie gegebenenfalls der betreuenden Person werden hierbei berücksichtigt.
  • Mundgesundheitsaufklärung mit Erläuterung des Nutzens der empfohlenen Maßnahmen und Demonstration sowie gegebenenfalls praktischer Anleitung zur Reinigung der Zähne, des Zahnfleischs und des Zahnersatzes unter Einbeziehung eventuell betreuender Personen.
  • Entfernung harter Zahnbeläge.

Wichtig: Diese Leistungen können Sie nur erhalten, wenn Sie gesetzlich versichert sind und Ihre Zahnärztin / Ihr Zahnarzt eine Kassenzulassung hat.

Anlagen zur Antwort

Merkblatt 03 zu den neuen
Vorsorgeleistungen zur 
Zahngesundheit

Informationen zum Beratungsbereich
der Geschäftsstelle

Hinweise zu den Auskünften des Beratungsbereiches

Auskünfte des Beratungsbereiches sind grundsätzlich allgemeiner Art und ersetzen keine Individualberatung. Es kann dabei keine Gewähr für die abschließende Vollständigkeit und taggenaue Aktualität übernommen werden. Gerne nimmt der Beratungsbereich Rückfragen von Betroffenen, Rückmeldungen und Anregungen zur erfolgten Beratung entgegen. Hierzu können Sie dem Beratungsbereich eine E-Mail an beratung@contergan.bund.de senden oder die Telefonnummer 0221 3673-3673 nutzen.


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