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Woran gilt es zu denken?

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Mann mit Sehbeeinträchtigung in einem Verbindungstunnel mit vielen Menschen.

Die Abläufe und praktischen Regelungen im Umgang mit mobilitätseingeschränkten Personen (International auch als PRM - People with Reduced Mobility bezeichnet) können sich je nach Fluggesellschaft noch sehr stark unterscheiden. Der direkte Kontakt mit der Fluggesellschaft bringt hier schnell Klarheit. Wichtig für einen reibungslosen Ablauf der Flugreise ist es darüber hinaus immer, der Fluggesellschaft mindestens 48 Stunden - besser jedoch eine Woche - vor dem Abflug den konkret benötigten Unterstützungsbedarf mitzuteilen.

Laut Auskunft des Luftfahrtbundesamtes (LBA) müssen Fluggesellschaften bei Flügen, die in der EU beginnen, bei Bedarf bestimmte Hilfeleistungen kostenlos anbieten. Dazu gehören u.a.: 

  • Beförderung von bis zu zwei Mobilitätshilfen pro Person mit eingeschränkter Mobilität, inklusive elektrischer Rollstühle bei vorheriger Anmeldung
  • Beförderung von anerkannten Blindenhunden
  • Bereitstellung von wesentlichen Informationen über einen Flug in zugänglicher Form
  • Bereitstellung von Hilfeleistungen, um zu den Toiletten zu gelangen.1

Bei Flügen aus dem Nicht-EU-Ausland in die EU gelten diese Regelungen jedoch nur für Fluggesellschaften der EU-Mitgliedsländer.

Quelle:
(1) LBA: Rechte für Flugreisende mit Mobilitätseinschränkungen. Online: http://www.lba.de/. Zuletzt eingesehen am 07.10.2015.

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