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Welche Anpassungsmöglichkeiten gibt es?

Blick in ein umgebautes Auto.

Die möglichen technischen Anpassungen für Autos sind heute so vielseitig wir die individuellen Schädigungen, die sie kompensieren sollen sowie die Bedürfnisse nach Bedienkomfort der Betroffenen. Aus technischer Sicht können die Umrüst-Firmen heute ein Fahrzeug so modifizieren, dass ein Rollstuhlfahrer nur durch den Einsatz von zwei Fingern selbständig in das Auto gelangt und dieses danach sicher fährt. Die dafür notwendigen individuellen PKW-Umbauten würden dabei aber über 100.000 Euro kosten, wie Achim Walter Neunzling vom Vorstand des Bundes behinderter Auto-Besitzer (BbAB) erläutert.1

Für viele contergangeschädigte Menschen sind das selbständige Fahren mit einem Auto und die dafür notwendigen PKW-Umbauten aber schon für viel weniger Geld zu haben. Darüber hinaus ist oft auch nicht alles was machbar wäre für ein sicheres und selbständiges Führen des Autos notwendig.

Zu den möglichen und notwendigen Umbauten eines Autos zählen dabei vor allem

  • Unterstützung beim Ein- und Ausstieg in das Auto,
  • Verladevorrichtungen für Rollstühle,
  • Bedienung von Bremse und Gas,
  • Hilfen für die Lenkung des Autos,
  • Unterstützung bei der Bedienung der Pedale,
  • Bedienung der Elektrik und
  • Spezialsitze.

Hierbei hat sich technisch in den letzten Jahren viel getan. So ist z. B. die Bedienung der Sekundärfunktionen des Autos (z. B. Blinker, Fernlicht oder Hupe) auch schon mit Hilfe einer Sprachsteuerung möglich.

In den nächsten Monaten werden hier die verschiedenen Angebote zum PKW-Umbau verschiedener Hersteller und ihre Vor- und Nachteile vorgestellt und aktuelle Neuheiten im Bereich Fahrzeuganpassung präsentiert.

Weitere Informationen

Fahrzeug-Anpassungen für Menschen mit Behinderung - PDF
Eine Informationsbroschüre von SW-Rehamobil

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