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Fluglinien-Infos

30.11.2017

... zu wichtigen Fluggesellschaften

© stockphoto mania / Fotolia.com
Startendes Flugzeug.

Für weit entfernte Ziele bietet das Flugzeug heute eine zeitsparende Alternative zu Auto, Bahn, Bus oder Schiff. Für contergangeschädigte Menschen kann dies - je nach individueller Schädigung - allerdings etwas schwieriger werden. Der Grund dafür sind nicht vorhandene einheitliche gesetzliche Beförderungs-Regelungen. In der Europäischen Union bildet die Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 5. Juli 2006 die Basis für die Regelung der „Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität“. Aus Sicht von Experten bietet sie jedoch immer noch zu große Handlungsspielräume, die von Fluggesellschaften immer wieder zu ihren Gunsten genutzt würden. 

Vor diesem Hintergrund haben wir verschiedene Fluggesellschaften angesprochen und sie für das CIP um Informationen zu ihren Service- und Unterstützungsangeboten für mobilitätseingeschränkte Menschen gebeten. Die uns zur Verfügung gestellten Informationen waren dabei vom Umfang her sehr unterschiedlich. Wir haben versucht, diese einheitlich aufzubereiten. Hierzu haben wir in einem ersten Schritt die Ansprechpartner der einzelnen Fluggesellschaften für die Information zum barrierefreien Reisen sowie für mögliche Beschwerden und Probleme zusammengestellt. Darüber hinaus stellen wir dann für die einzelnen Fluggesellschaften auch noch Informationen zu den notwendigen Reisevorbereitungen, Unterstützungsangeboten vor Beginn der Reise, während des Fluges und am Zielflughafen sowie weiterführende Internet-Links zur Verfügung.

Die so entstandene Übersicht soll zukünftig kontinuierlich erweitert und aktualisiert werden. Fehlt eine Fluggesellschaft, die für Sie von besonderem Interesse ist, so würden wir uns über eine kurze Nachricht unter info@contergan-infoportal.de freuen. Wir werden dann versuchen, die Informationen zu dieser Fluggesellschaft zeitnah hier zu ergänzen.

Weitere Informationen

Allgemeine Anmerkungen
Ansprechpartner der einzelnen Fluggesellschaften
Fluglinienbezogene Reise-Informationen 


ALLGEMEINE ANMERKUNGEN


Unterstützung durch Flughäfen

easyJet weist darauf hin, das - aufgrund europäischer Gesetze - die Flughäfen in den Ländern der Europäischen Union sowie in Island, Norwegen und der Schweiz allen mobilitätseingeschränkten Personen besondere Unterstützung bereitstellen und Ihnen helfen müssen. Dies beinhaltet Unterstützung um

  • vom Ankunftsort innerhalb des Flughafengeländes (Parkplatz, Bahnhof, Ausstiegsort usw.) zur Gepäckabgabe im Abflughafen zu gelangen;
  • durch die Zollabfertigung und Sicherheitskontrolle zum Boarding-Gate zu gelangen;
  • an Bord des Flugzeugs und auf den Sitz zu kommen;
  • das Handgepäck im Gepäckfach zu verstauen;
  • nach der Landung das Flugzeug zu verlassen;
  • das Gepäck und evtl. Mobilitätsausrüstung abzuholen sowie
  • an den Ort zu gelangen, an dem der Passagier das Flughafengelände verlässt.

Verschiedene Flughäfen haben darüber hinaus auch einen speziellen „Besondere Hilfe-Sitzbereich“ in der Abflughalle. 

Notwendigkeit von Begleitpersonen

Verschiedene Fluggesellschaften aus unserer Umfrage weisen darauf hin, dass es möglich sein kann, dass sie von Personen mit eingeschränkter Mobilität verlangen, aus Sicherheitsgründen (eigene Sicherheit und die der Mitreisenden) mit einer Begleitperson zu reisen. Diese Begleitperson wäre im Falle einer Notsituation dafür verantwortlich Hilfe zu leisten, wenn der Betroffene selbst nicht in der Lage ist, sich in Sicherheit zu bringen. 

Als Anforderungen an eine solche mögliche Begleitperson werden z.B. genannt: 

  • über 16 Jahre alt,
  • körperlich in der Lage, im Notfall Hilfe zu leisten, und
  • keine Betreuung einer weiteren mobilitätseingeschränkten Person.

Wann eine solche Betreuung konkret notwendig wäre, ist je nach Fluggesellschaft verschieden. Hierzu empfiehlt es sich, die Details im Vorfeld der Flugreise mit den entsprechenden Ansprechpartnern der Fluggesellschaft (Interner Link) individuell abzustimmen.

Beschwerdemöglichkeiten bei Problemen

Wenn es einmal Probleme mit einer Flugreise geben sollte, sind contergangeschädigte Menschen bei der Diskussion mit der Fluggesellschaft nicht allein. Das Luftfahrtbundesamt (LBA) in Braunschweig ist für Vorkommnisse an deutschen Flughäfen, bei deutschen Fluggesellschaften oder auch bei von deutschen Flughäfen abfliegenden Fluggesellschaften eines nicht EU-Staates die offizielle Durchsetzungs- und Beschwerdestelle. Das Bürgertelefon des LBA erreicht man von Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 13.00 Uhr unter der Telefon-Nummer 0531 / 2355 115 oder auch per E-Mail unter fluggastrechte@lba.de


FLUGLINIENBEZOGENE REISE-INFORMATIONEN


Je nach Fluggesellschaft werden unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für die Vorbereitung der Flugreise, den Flug selbst sowie für die Ankunft am Zielflughafen angeboten.

Hier finden Sie die Informationen zum barrierefreien Fliegen mit Condor.

Allgemeine Informationen

  • Die Sitzplatzreservierung ist sowohl für die Gäste mit Rollstuhl als auch für die jeweilige Begleitperson kostenfrei.
  • Sofern der medizinische Dienst eine Begleitperson für nicht erforderlich hält, dürfen pro Flug nur eine begrenzte Anzahl an Fluggästen mit speziellen Behinderungen ohne qualifizierte Begleitperson befördert werden.
  • Bei batteriebetriebenen Rollstühle oder anderen batteriebetriebene Mobilitätshilfen mit Nassbatterien bitte vorab Kontakt mit Condor.

Informationen zu Reisevorbereitungen, Flugreise und Ankunft am Zielflughafen

Woran gilt es zu denken?

Unterstützung durch die Fluggesellschaft

Informationsangebote im Internet

Reisevorbereitung

 

 

 

  • Die pünktliche Anmeldung des gewünschten Service ist unbedingt zu beachten (bis maximal 2 Tage vor Flugantritt).
  • Für die Anmeldung des eigenen Rollators oder Rollstuhls benötigt Condor das genaue Maß (Höhe + Tiefe + Breite) sowie das Gewicht. Angaben über die Art der Batterie hier ebenfalls erforderlich (Gel-, Nass- oder Trockenbatterie). 
  • Die Batterie muss fest auf dem Rollstuhl montiert sein, die Anschlusskabel abgeklemmt und die Pole einzeln isoliert. Nassbatterien sind generell vom Transport ausgeschlossen. 
  • Zu beachten ist, dass ein Reiseantritt ohne Begleitperson für seh- oder gehbehinderte aus Sicherheitsgründen nur begrenzt erlaubt ist. Je nach Flugzeugtyp wird hier eine maximale Personenzahl bestimmt, die ohne Begleitung befördert werden darf. Die Reisedauer darf hier 14 Stunden nicht überschreiten. 
  • Für eine optimale und individuell angepasste Betreuung benötigt Condor dafür fünf Tage vor Reiseantritt Informationen über die reisende Person inklusive Begleitperson, eine Angabe über die Art und den Grad der Behinderung und die daraus resultierende Mobilitätseinschränkung 
  • Condor bittet um die frühzeitige Anmeldung eines Begleithundes.

 

 

 

  • Mobilitäts- und Rollstuhlservice: Condor bietet für barrierefreies Reisen einen Rollstuhlservice an, der vom Check-in am Abflugort bis zum Gepäckband am Zielort angemeldet werden kann.
  • Jeder Fluggast der in seiner Mobilität eingeschränkt ist und einen entsprechenden Mobilitätsservice benötigt kann bis zu zwei Mobilitätshilfen zur eigenen Nutzung kostenfrei mitnehmen. In begründeten Einzelfällen und nach Prüfung können mehr als zwei Mobilitätshilfen angemeldet werden. 
  • Mobilitätshilfen werden mit Ausnahme von Prothesen ausschließlich im Laderaum befördert
  • Aus Sicherheits- und Kapazitätsgründen können grundsätzlich nur Hunde mit bestätigter Anmeldung und nachweislicher Ausbildung akzeptiert werden. Die Beförderung Ihres Begleithundes erfolgt kostenfrei. Gemäß EU-Bestimmung ist ein Tierpass Pflicht.

 

 

 

 

Während des
Fluges

 

 

 

 

 

 

 

  • Schwer gehbehinderte oder gehunfähige Passagiere können Sitze reservieren, die das Ein- und Aussteigen sowie das Aufstehen während des Fluges durch das Hochklappen der Armlehnen auch an den Gangplätzen erleichtern. Die Reservierung der Sitzplätze, auch für eine Begleitperson, erfolgt ohne Aufpreis.
  • Für den Transport muss der Begleithund nicht in einer Transport-Box untergebracht sein, sondern kann zusammen mit Ihnen reisen. Zur Sicherheit muss für den Begleithund ein Maulkorb mitgeführt werden.
  • In der Kabine mitreisende Tiere (gegebenenfalls einschließlich Transportbehältnis) müssen in den Fußraum Ihres Sitzplatzes in der von Ihnen gebuchten Beförderungsklasse passen und dort während des gesamten Fluges sitzen oder liegen sowie angemessen gesichert sein.

 

         

         

        Ankunft am
        Zielflughafen

         

         

         

        • Mobilitäts- und Rollstuhlservice: Condor bietet für barrierefreies Reisen einen Rollstuhlservice an, der vom Check-in am Abflugort bis zum Gepäckband am Zielort angemeldet werden kann.     

        Hier finden Sie die Informationen zum barrierefreien Fliegen mit easyJet.

        Allgemeine Informationen

        • Benötigte Unterstützung kann direkt bei der Online-Buchung, am Ende des Buchungsvorgangs, kurz vor der Bezahlung, beantragt werden.
        • An der Kasse werden Sie gebeten „Kontaktdaten hinzuzufügen“. Kreuzen Sie oben in diesem Abschnitt das Kästchen „Häkchen setzen, wenn einer der Passagiere besondere Hilfe benötigt“ an und geben Sie alle Passagierdaten ein.
        • Klicken Sie auf die orangene Schaltfläche „Weiter“ und ein Feld „Anfrage für besondere Bedürfnisse und Zugangsanforderungen“ erscheint. 
        • Wählen Sie den Passagier, der besondere Hilfe benötigt, wählen Sie dann alle Aussagen, die auf dessen Bedürfnisse zutreffen, und klicken Sie auf „Speichern und schließen“, um die Anfrage zu bestätigen und mit der Bezahlung fortzufahren.
        • Ihre Anfrage für besondere Hilfe wurde nun registriert und wird auf Ihrer Buchungsbestätigung erscheinen. Sie wird auch auf Ihrer Bordkarte mit einem Rollstuhl-Symbol gekennzeichnet.
        • Achtung, wichtiger Hinweis: Falls easyJet erst am Flughafen erfährt, dass ein Passagier seinen Flug aus Sicherheitsgründen mit einer Reisebegleitung antreten muss, darf der Passagier nicht fliegen.
        • Passagiere mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität können gebührenfrei zusätzlich zum Freigepäck kostenlos zwei Mobilitätshilfen mitnehmen (z.B. Rollstühle, elektrische Mobilitätshilfen, Gehhilfen oder Duschsitze)
        • Größere Geräte müssen möglicherweise an der Gepäckabgabe abgegeben werden.

        Informationen zu Reisevorbereitungen, Flugreise und Ankunft am Zielflughafen

        Woran gilt es zu denken?

        Unterstützung durch die Fluggesellschaft

        Informationsangebote im Internet

        Reisevorbereitung

         

        • Information von easyJet in Bezug auf benötigte besondere Unterstützung spätestens 48 Stunden im Voraus, mit ergänzenden Informationen zur Art der Behinderung und der benötigten Unterstützung
        • Es ist möglich, dass easyJet von Personen mit eingeschränkter Mobilität verlangt, mit einer Begleitperson zu reisen, zu ihrer eigenen Sicherheit und der ihrer Mitreisenden.
        • Mindestens 2 Stunden vor dem Abflug am Flughafen ankommen, um sicherzustellen, dass ausreichend Zeit vorhanden ist, damit Sie die notwendige Hilfe erhalten können
        • Rollstuhlfahrer, die mit Ihrem eigenen Rollstuhl reisen, können diesen bis zur Abflug-Gate/ Tür des Flugzeugs mit sich führen. Nur sehr große oder schwere Elektromobile müssen bei der Gepäckabgabe abgegeben werden
        • Zur Mitnahme medizinischer Ausrüstung und Mobilitätshilfen bitte unbedingt vorab mit dem Service-Center sprechen.

         

         

        • Unterstützung auf dem Weg durch den Flughafen und zum Flugzeug
        • Das Team für besondere Hilfe des Flughafens kann auch beim Gang zur Toilette helfen
        • Sollte easyJet einen Menschen mit eingeschränkter Mobilität dazu auffordern, aus Sicherheitsgründen mit einer Begleitperson zu reisen, so wird garantiert, dass die Begleitperson denselben Flugpreis zahlt, wie der Passagier, den sie begleitet, egal wann der Flug gebucht wurde. 
        • Kunden, die besondere Hilfe beantragt haben, können normalerweise das Flugzeug nach den Speedy Boarding-Kunden und vor dem Rest der Passagiere betreten. An einigen Flughäfen ist dies aber aufgrund der jeweiligen lokalen Gepflogenheiten nicht unbedingt möglich.

         

         

         

         

        Während des
        Fluges

         

        • easyJet-Flugzeuge haben einen Rollstuhl an Bord, der Passagieren dabei hilft, zur und von der Toilette zu gelangen.
        • Betroffene müssen in der Lage sein, selbst vom Sitzplatz auf den Rollstuhl und von diesem zur Toilette und wieder zurück zu gelangen, da die Besatzung weder hierbei noch in der Toilette helfen kann. Sollte dies nicht möglich sein, müssen Sie mit einer Begleitperson reisen, die Sie hierbei unterstützt.
        • Der Rollstuhl an Bord passt leider nicht in die Toilettenkabine. Deshalb wird dieser gegen die Tür gedrückt und Betroffene müssen dann die Haltegriffe/-stangen benutzen, um selbst vom Rollstuhl zur Toilette zu gelangen.
        • Alle Toilettentüren öffnen sich nach außen, was den Zugang erleichtert. 
        • Der planmäßig längste easyJet-Flug liegt derzeit bei 6 Stunden

         

         

        • Personen eingeschränkter Mobilität werden in der Nähe der Flugzeug-Toiletten und neben mit ihnen reisenden Passagieren platziert
        • Die zugewiesenen Sitzplätze, haben normalerweise abnehmbare Armlehnen, um es leichter zu machen, auf den Sitzplatz und wieder heraus zu kommen. 
        • In Ihrer Mobilität eingeschränkte, hör- oder sehbehinderte Passagiere können nicht in der Reihe des Notausgangs oder in der ersten Reihe sitzen. Dies ist eine Standard-Sicherheitspraktik bei allen Fluglinien
        • easyJet-Besatzungen können keine Hilfe beim Essen, Trinken oder Einnehmen von Medikamenten leisten 
        • Die Kabinen-Crew kann auf dem Gang zur/von der Toilettentür helfen, aber sie kann Sie in der Toilette nicht unterstützen. Zusätzlich zu den Rollstühlen an Bord gibt es deshalb in allen Toiletten an Bord Haltegriffe/-stangen, die Betroffene stützen, wenn Sie sich innerhalb der Toilette bewegen.

         

               

               

              Ankunft am
              Zielflughafen

               

              • Schäden an einer Mobilitätshilfe - noch im Flughafen bemerkt: Kontaktieren Sie bitte den Gepäckdienstschalter in der Gepäckhalle oder den easyJet-Kundenserviceschalter. Ein Mitarbeiter wird dafür sorgen, dass Ihnen, falls nötig, ein Ersatz zur Verfügung gestellt wird  und/oder alle Details aufnehmen, die nötig sind, eine geeignete Reparatur zu organisieren. 
              • Schäden an einer Mobilitätshilfe – später bemerkt: easyJet organisiert eine Reparatur, sofern sie die Fluglinie innerhalb von 5 Tagen nach Landung informieren. Kontakt unter admin@damagedluggage.com oder per Telefon unter +44 (0)1279 813000    
              • In manchen Flughäfen wird Ihr Rollstuhl eventuell zur Gepäckhalle gebracht. In diesem Fall erhalten Sie Unterstützung, die Ihnen dabei hilft, dorthin zu gelangen

               

               

              • Unterstützung auf dem Weg vom Flugzeug und durch den Flughafen
              • Am Zielflughafen werden sie gebeten, sitzen zu bleiben, während der Rest der Passagiere aussteigt. Der Hilfedienstleister Ihres Zielflughafens wird Sie dann beim Verlassen des Flugzeugs unterstützen, sobald weniger Menschen an Bord sind.
              • Wenn Sie beim Einsteigen Ihren Rollstuhl oder Ihre elektrische Mobilitätshilfe an der Tür des Flugzeugs zurückgelassen haben, wartet Ihr Hilfsmittel beim Aussteigen auf Sie. Ebenso wird ein Mitarbeiter mit einem Flughafen-Rollstuhl dort auf Sie warten, wenn Sie mit einem solchen am Flugzeug angekommen sind.
              • Sie werden durch die Passkontrolle bis zur Gepäckausgabe begleitet, wo man Ihnen hilft, soweit nötig Gepäck und Mobilitätshilfen abzuholen. 

               

              Hier finden Sie die Informationen zum barrierefreien Fliegen mit Eurowings.

              Allgemeine Informationen

              • Benötigte Extraleistungen werden bei der Buchung wie folgt hinzugefügt : Im 2. Buchungsschritt der Online-Buchung können Sie unter „Weitere Leistungen“ die verschiedenen Hilfestellungen hinzubuchen. Auch die Mitnahme eines Rollstuhls kann hier angemeldet werden. 
              • Bei batteriebetriebenen Rollstühle oder anderen batteriebetriebene Mobilitätshilfen mit Nassbatterien bitte vorab Kontakt mit Eurowings.
              • Online-Nachbuchung von Extraleistungen

              Informationen zu Reisevorbereitungen, Flugreise und Ankunft am Zielflughafen

              Woran gilt es zu denken?

              Unterstützung durch die Fluggesellschaft

              Informationsangebote im Internet

               

              • Passagiere mit eingeschränkter Mobilität und deren Begleitperson sollten Eurowings möglichst frühzeitig über das Call Center vor Antritt ihrer Reise kontaktieren oder sich an das Personal am Check-in wenden. 
              • Pro Flug kann nur einen Assistenzhund befördert werden. Dieser wird gratis transportiert, muss jedoch nach der Buchung über das Kontaktformular angemeldet werden. Wir empfehlen Ihnen, sich vorher zu erkundigen, ob der Platz noch verfügbar ist.

               

               

              • Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität bietet Eurowings verschiedene kostenlose Serviceleistungen an
              • Hilfe beim Ein- und Aussteigen, auf dem Vorfeld und der Flugzeugtreppe sowie das Tragen von Gehbehinderten zum Flugzeugsitz
              • Der Transport von Rollstühlen und Assistenzhunden ist kostenfrei.
              • Fluggäste mit Behinderungen dürfen zuerst an Bord gehen.
              • Falls der betroffene Passagier und dessen Begleitperson weitere Hilfe benötigt, hilft Eurowings gern.

               

               

                   

                  Hier finden Sie die Informationen zum barrierefreien Fliegen mit Lufthansa.

                  Allgemeine Informationen

                  In folgenden Fällen ist aus Sicht von Lufthansa eine Begleitperson notwendig:

                  • wenn der Fluggast sich bei seiner eigenen Evakuierung nicht unterstützen kann,
                  • wenn der Fluggast bei Sicherheitsanweisungen mit den Flugbegleitern nicht kommunizieren kann oder
                  • wenn der Fluggast Sicherheitsanweisungen nicht verstehen/nicht befolgen kann.

                  Informationen zu Reisevorbereitungen, Flugreise und Ankunft am Zielflughafen

                  Woran gilt es zu denken?

                  Unterstützung durch die Fluggesellschaft

                  Informationsangebote im Internet

                  Reisevorbereitung

                   

                   

                  • Für eine bestmögliche Vorbereitung sollten Passagiere bereits bei der Buchung, spätestens jedoch bis 48 Stunden vor Abflug über den Betreuungsbedarf informieren. Bei verspäteten oder nicht angemeldeten Fällen von Betreuungsbedarf können wir eine ideale Betreuung nicht sicherstellen.
                  • Grundsätzlich können Fluggäste mit Mobilitätseinschränkungen einen nach Ihren Bedürfnissen entsprechenden Sitz frei wählen. Aus Sicherheitsgründen können jedoch individuell Einschränkungen erforderlich sein.

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                  • Für alle Betreuungsfälle gilt, dass der Gast zum und vom Flugzeug gebracht wird und bei Umsteigeverbindungen betreut wird.
                  • Die Bereitstellung eines Rollstuhls durch Lufthansa ist kostenlos. Auch wenn Fluggäste einen eigenen, faltbaren Rollstuhl mitnehmen, entstehen keine Kosten für seinen Transport. Der Rollstuhl wird im Frachtraum transportiert. 
                  • Fluggäste können bis zu zwei Mobilitätshilfen (z. B. Rollstuhl oder Gehhilfe) kostenfrei entweder in der Kabine oder im Frachtraum befördern.
                  • Abhängig vom Flughafen gibt es viele unterschiedliche Transportmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Fluggäste. Sie sollten sich deshalb darauf vorbereiten, den Rollstuhl eigenständig wechseln zu müssen, um vom Flughafen ins Flugzeug zu gelangen.

                   

                       

                       

                       

                      Während des
                      Fluges

                       

                       

                      • Wenn eine Sitzschale am Sitzplatz befestigen werden soll, müssen Fluggäste diese aus Sicherheitsgründen vorab prüfen lassen.

                       

                       

                       

                       

                      • Das Lufthansa Bordpersonal unterstützt beim Ein- und Aussteigen, hilft beim Verstauen des Handgepäcks und gibt Hilfestellung auf dem Weg zur oder von der Toilette.
                      • Alle Lufthansa Langstreckenflugzeuge sind mit behindertengerechten Toiletten ausgestattet. Dennoch sollten Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität bedenken, dass der Sanitärbereich in Flugzeugen generell beengt ist. Außerdem ist der Gangbereich eines Flugzeugs in der Regel schmaler als in anderen Verkehrsmitteln.
                      • In Lufthansa Flugzeugen steht in ihrer Bewegung eingeschränkten Fluggästen ein eigens entwickelter Bordrollstuhl zur Verfügung, mit dem sie auch die Toiletten nutzen können. 
                      • Fast alle Sitzplätze der Lufthansa Flotte haben bewegliche Armlehnen, die den Zugang zum Sitzplatz erleichtern. 

                       

                           

                                 

                                Ankunft am
                                Zielflughafen

                                 

                                 

                                 

                                 

                                • Bei der Ankunft am Zielflughafen erhalten Fluggäste ihren eigenen Rollstuhl entweder sofort nach dem Aussteigen, spätestens jedoch am Gepäckförderband. Im letztgenannten Fall werden sie mit einem flughafeneigenen Rollstuhl dorthin gebracht.
                                • Für längere Transitaufenthalte in Frankfurt oder München gibt es eine Wartelounge. 

                                 

                                    

                                Hier finden Sie die Informationen zum barrierefreien Fliegen mit Ryanair.

                                Allgemeine Informationen

                                • Wenn Sie medizinische Geräte mit an Bord nehmen möchten oder medizinische Geräte während Ihres Fluges verwenden müssen, wird empfohlen, vorab die Ryanair-Hotline für besondere Hilfeleistungen zu kontaktieren, um festzustellen, ob dies möglich ist.
                                • Auf allen Ryanair Flügen innerhalb der EU und des EWR sowie allen Inlandsflügen können Blinden- und Assistenzhunde mitgenommen werden. Bei Flügen nach/aus Marokko sowie nach/aus Israel ist dies leider nicht möglich.
                                • Für die Ein- und Ausreise von Blinden- und Assistenzhunden gelten je nach Land spezifische Vorschriften. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt darüber, welche Papiere benötigt werden.

                                    Informationen zu Reisevorbereitungen, Flugreise und Ankunft am Zielflughafen

                                    Woran gilt es zu denken?

                                    Unterstützung durch die Fluggesellschaft

                                    Informationsangebote im Internet

                                    Reisevorbereitung

                                     

                                     

                                    • Robin Kiely, Head of Communications bei Ryanair: „Der Flughafen stellt allen Airlines besondere Hilfeleistungen zur Verfügung. Sollte eine besondere Hilfestellung am Flughafen benötigt werden, muss der Kunde diesen Service im Voraus auf www.ryanair.com buchen. Am Tag der Reise sollten sich Kunden zwei Stunden vor Abflug am „Special Assistance“-Schalter einfinden."

                                     

                                     

                                     

                                     

                                     

                                     

                                     

                                    • Fluggäste mit Behinderung müssen von einer Person, begleitet werden, wenn sie nicht selbstständig handeln und ein Sicherheitsrisiko darstellen können.
                                    • Jeder Fluggast muss hinsichtlich aller oben und nachstehend genannten Aspekte selbstständig handeln können. Ist dies nicht der Fall, muss er in Begleitung einer Person reisen, die mindestens 16 Jahre alt und in der Lage ist, die erforderliche Unterstützung zu leisten.
                                    • Passagiere müssen in der Lage sein, ohne fremde Hilfe die Toilette aufzusuchen.
                                    • Passagiere müssen in der Lage sein, selbständig zu essen.
                                    • Passagiere müssen in der Lage sein, selbständig Medikamente einzunehmen und medizinische Prozeduren vorzunehmen.
                                    • Sie müssen ohne Hilfestellung aufrecht sitzen können.

                                     

                                     

                                         

                                         

                                         

                                        Während des
                                        Fluges

                                         

                                         

                                         

                                        • Aufgrund von Sicherheitsbestimmungen darf darf die Kabinen-Crew Passagieren nicht dabei behilflich sein, sich vom Flugzeugsitz zum Flugzeug-Rollstuhl oder vom Rollstuhl in den Waschraum zu bewegen.
                                        • Hilfe bei der Einnahme von Medikamenten ist ebenfalls nicht gestattet.

                                         

                                         

                                         

                                        • Kunden mit eingeschränkter Mobilität oder solchen, die therapeutischen Sauerstoff, spezielle Anschnallgurte oder Reisesitze benötigen, werden vom Team für besondere Hilfeleistungen ohne Zusatzkosten ein geeigneter Platz ebenso wie ein Platz für einen Begleiter in der Kabine zugeteilt. Dieser Service ist telefonisch oder per E-Mail buchbar.
                                        • Diese Passagiere werden zu ihren Plätzen gebracht, nachdem die anderen Passagiere ihre Plätze eingenommen haben:
                                        • Sitzplätze an den Notausgängen dürfen nicht von Kunden besetzt werden, die Hilfeleistungen jeglicher Art benötigen.
                                        • An Bord sind spezielle Flugzeug-Rollstühle verfügbar.
                                        • Das Personal ist dafür ausgebildet, Passagieren mit eingeschränkter Mobilität dabei behilflich zu sein, zum Waschraum und zurück zu gelangen.
                                        • Es gibt 3 Waschräume an Bord - 2 im Rücken und 1 an der Front des Flugzeuges. Alle sind ausgestattet mit Griffstangen. 

                                         

                                             

                                                   

                                                  Weitere Informationen

                                                  • Ich habe bei der Reservierung das Reisebüro bzw. Lufthansa über meine Mobilitätseinschränkung informiert und meine besonderen Wünsche angegeben. Dazu zählen: eine besondere Diät sowie die Nutzung spezieller Einrichtungen und Services (z. B. Abholung mit einem Rollstuhl, Mitnahme eines Blindenhundes etc.).
                                                  • Ich habe meinen Flug spätestens 48 Stunden vor Reisebeginn reserviert und angegeben, ob ich mit eigenem Rollstuhl reise sowie dessen Typ, Maße und Gewicht.
                                                  • Ich habe alle Rückflugformalitäten an meinem Zielort frühzeitig erledigt.
                                                  • Ich habe beim Ticketkauf nach dem Service für mobilitätseingeschränkte Fluggäste am Abflug- bzw. Zielflughafen gefragt.
                                                  • Sofern ich mich nicht vorab mit Rollstuhl angemeldet habe, werde ich frühzeitig, in Deutschland mindestens 90 Minuten vor Abflug, am Flughafen eintreffen und mich am Sonderbetreuungsschalter bzw. am Check-in Schalter melden.
                                                  • Aufgrund einer Mobilitätseinschränkung aus aktuellen medizinischen Gründen (z. B. frische OP oder Bruch, etc.) habe ich mir ein medizinisches Betreuungsformular erstellen lassen.
                                                  • Ich habe den Bedarf für Betreuungsservices spätestens 48 Stunden vor Reiseantritt bei Lufthansa gemeldet.

                                                  Quelle: Lufthansa

                                                  Von den Fluggesellschaften und Flughäfen werden oft auch Codes genutzt, um die Art der besonderen Hilfen für mobilitätseingeschränkte Personen zu klassifizieren. Dazu gehören z.B. laut Lufthansa und easyJet:

                                                  WCHR 
                                                  Geh-fähig, aber eingeschränkt: Passagier braucht Hilfe im Terminal zum/vom Gate, Rollstuhl o.ä. im Falle Ein- bzw. Aussteigen mittels Fußweg über Vorfeld. Braucht keine Hilfe in einem Vorfeldbus, auf einer Flugzeugtreppe und in der Kabine zum Sitz, zu den Toiletten, oder bei den Mahlzeiten. 

                                                  WCHS 
                                                  Geh-fähig aber stark eingeschränkt: Passagier kann Vorfeldbus nicht benutzen und braucht Hilfe beim Ein- und Aussteigen (z.B. über Flugzeugtreppe). Braucht keine Hilfe in der Kabine (zum/vom Sitz, Toilette, bei den Mahlzeiten). 

                                                  WCHC 
                                                  Geh-unfähig: Passagier braucht auch in der Kabine Hilfe zum/vom Sitz, zu den Toiletten und evtl. bei den Mahlzeiten. 

                                                  WCMP oder WCH OWN – Sie bringen auch Ihren manuellen Rollstuhl mit.
                                                  WCBD – Sie bringen auch Ihre eigene elektrische Mobilitätsausrüstung oder einen elektrischen Rollstuhl mit

                                                  Weitere Codes für andere Arten der besonderen Hilfe (lt. easyJet):

                                                  BLND (blind und sehbehindert)
                                                  Sie werden durch den Flughafen (Abflug und Ankunft) bis zum Sitz im Flugzeug begleitet und erhalten eine besondere Sicherheitsunterweisung durch die Flugzeugbesatzung. 

                                                  DEAF (taub und schwerhörig)
                                                  Sie erhalten an Bord des Flugzeugs eine spezielle Sicherheitsunterweisung durch die Crew.

                                                  BLND/DEAF
                                                  Passagiere, die sowohl seh- als auch hörbehindert sind – Sie reisen mit Begleitung, aber können auch um Hilfe auf dem Weg durch den Flughafen und auf dem Weg zu Ihrem Sitz an Bord bitten.

                                                  PETC
                                                  Zusätzlicher Code, der für blinde, taube und/ oder gehbehinderte  Passagiere verwendet wird, welche auch mit  einem registriertem Begleithund reisen. Dieser Code wird auch bei Passagieren, welche mit Signalhunden (z.B. für Epilepsie) fliegen wollen angewendet.

                                                  2012 hat easyJet ein Komitee europäischer Experten zusammengestellt (ESAAG – easyJet Special Assistance Advisory Group), um die Airline in Hinblick auf Dienstleistungen für Passagiere, die besondere Unterstützung benötigen, zu betreuen und zu beraten. Die Mitglieder der Gruppe, deren Vorsitz Lord David Blunkett inne hat, sind Experten im Bereich barrierefreies Reisen.

                                                  Sie treffen sich regelmäßig mit Vertretern der Geschäftsführung, um Vorschläge des Unternehmens, Best-Practice-Beispiele und aktuelle Themen zu besprechen. Ziel der ESAAG ist die Verbesserung der gesamten Reise – am Flughafen wie an Bord – für Passagiere, die besondere Unterstützung benötigen. Im April 2015 hat die ESAAG ihre Europacharta „Travelling with Confidence: Meeting the Needs of Disabled Air Travellers“ im Europäischen Parlament vorgestellt. Diese wurde zwischenzeitlich auch bei einer gemeinsamen Branchensitzung von der ESAAG und UK-Zivilluftfahrtbehörde (CAA, Civil Aviation Authority) behandelt. Die Charta enthält "Best-Practice"-Vorgehensweisen für alle Aspekte besonderer Hilfestellung im Flugverkehr.

                                                  Ein praktisches Ergebnis der ESAAG-Arbeit waren z.B. die Einführung von Bord-Rollstühlen für die gesamte easyJet-Flotte sowie Veränderungen des Kabinenaufbaus inklusive einer neu entwickelten barrierefreien Toilette. In der Folge lag - nach Auskunft des Unternehmens - die Kundenzufriedenheit von easyJet-Passagieren mit eingeschränkter Mobilität 2015 mit 87,4% sogar über dem Wert für die Gesamtheit der Passagiere.

                                                  Broschüren von Fluggesellschaften zum barrierefreien Fliegen

                                                  Lufthansa
                                                  Mobil eingeschränkt – Barrierefrei fliegen

                                                  Air France
                                                  Betreuungsangebot für behinderte oder
                                                  in ihrer Mobilität eingeschränkte Passagiere


                                                  Quellen: Informationen der Fluggesellschaften und eigene Recherchen. 
                                                  Eingestellt von: T. Heckmann

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