Navigation

Brotkrümelpfad

Inhalt

Flugreisen

30.11.2017

Entfernte Länder entdecken

© stockphoto mania / Fotolia.com
Flugzeug hebt von Startbahn ab.

Manche Ziele lassen sich nur sehr schwer oder mit großem Zeitaufwand mit Auto, Bahn oder Bus erreichen. Das Flugzeug bietet hier eine Alternative. Für contergangeschädigte Menschen kann dies - je nach individueller Schädigung - allerdings etwas schwieriger werden. Der Grund sind nicht vorhandene einheitliche gesetzliche Beförderungs-Regelungen. Darüber hinaus bieten vorhandene Richtlinien den einzelnen Fluggesellschaften immer noch viel Spielraum für die Auslegung. In der Europäischen Union bildet die Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 5. Juli 2006 die Basis für die Regelung der „Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität“. Wichtige Artikel der Verordnung sind dabei

  • der Artikel 3 „Beförderungspflicht“,
  • der Artikel 4, der sich mit „Abweichungen, besonderen Bedingungen und Unterrichtung“ beschäftigt und darlegt, unter welchen Umständen die Beförderung abgelehnt werden kann (insbesondere Sicherheitsfragen) und
  • der Artikel 7, der das „Recht auf Hilfeleistungen auf Flughäfen regelt“ soweit der Hilfebedarf 48 Stunden vor Abflug angemeldet wurde.

Experten bemängeln an der Richtlinie jedoch zu ungenaue Definitionen, deren Handlungsspielräume von den betroffenen Fluglinien immer wieder zu ihren Gunsten genutzt würden.

Weitere Informationen

Text der Verordnung (EG) Nr. 1107/2006
über die Rechte behinderter bzw. mobilitätseingeschränkter Flugreisender

Neue Fluggastrechte für mobilitätseingeschränkte und behinderte Menschen
Informationsflyer des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 

Woran gilt es bei der Vorbereitung der Flugreise zu denken?

Wer hilft, wenn es Probleme mit der Flugreise gibt?


Eingestellt von: T. Heckmann

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.