Navigation

Brotkrümelpfad

Inhalt

Spüle

Eine barrierefreie Spüle sollte komplett unterfahrbar sein. Hierbei bietet sich z. B. die Nutzung eines Flachsiphons an. Ergänzend gilt es, an die zusätzliche Isolierung der Unterseite des Spülbeckens zu denken, um Verletzungen beim Unterfahren bzw. Abwaschen zu vermeiden. Contergangeschädigte Menschen, die mit den Füßen arbeiten, kommen dagegen besser von der Seite an die Spüle heran und benötigen dafür aber keine Unterfahrbarkeit. 

Wie auch schon im Bad sind Einhebel-Mischarmaturen (einfache Bedienung) mit einem eingebauten Begrenzer für die maximale Wassertemperatur (Verbrühungsschutz) zu empfehlen. Zur flexiblen und komfortablen Nutzung können Spülen ergänzend auch mit einem langen Brauseschlauch ausgestattet werden, welcher sich bei Bedarf aus der Armatur ziehen lässt. 

Eine nicht zu große Tiefe des Spülbeckens erleichtert die Nutzung und die Sicherung der Kniefreiheit beim Unterfahren der Spüle. Vereinzelt werden auch Spülbecken mit schräger Seitenwand angeboten. Diese sollen den Kraftaufwand minimieren, mit dem z. B. schwere Töpfe in bzw. aus dem Wasser bewegt werden.

Weitere Informationen

Produktbeispiele für barrierefreie Spülen
im Bereich Tipps & Links des Contergan-Infoportals

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.