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Bedienelemente

In der DIN 18040-2 „Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen für Wohnungen“ wird festgelegt, dass Bedienelemente und Kommunikationsanlagen barrierefrei erkennbar, erreichbar und nutzbar sein müssen.1 

Um barrierefrei erkennbar und nutzbar zu sein, müssen diese:

Barrierefreier Regler an einem Heizkörper.
  • visuell kontrastierend gestaltet und taktil wahrnehmbar sein (Zwei-Sinne-Prinzip),
  • ihre Funktion durch Kennzeichnung und oder Anordnung an gleicher Stelle (Wiedererkennung) verdeutlichen,
  • einen geringen Kraftaufwand zur Betätigung erfordern und
  • visuell, akustisch oder mechanisch (Schalterstellung) eine eindeutige Rückmeldung an den Nutzer geben, dass die gewünschte Funktion ausgelöst wurde.

Ergänzend muss in Bezug auf die Sicherstellung der Erreichbarkeit

 

Steuerelemente an einer Wand.
  • vor den Bedienelementen eine Bewegungsfläche von 150 cm x 150 cm frei gehalten werden (falls kein Wendevorgang notwendig nur 120 cm x 150 cm),
  • bei Bedienelementen, die nur frontal anfahrbar sind (Hausbriefkasten oder Gegensprechanlage in Ecklage) eine Unterfahrbarkeit in einer Tiefe von mindestens 15 cm sichergestellt sein und
  • das Achsmaß der Greif- und Bedienhöhen grundsätzlich 85 cm über dem Fußboden betragen. Bei mehreren Bedienelementen übereinander (z. B. Lichtschalter) ist abweichend ein Bereich von 85 bis 105 cm möglich.

Auch Kommunikationsanlagen sind barrierefrei zu gestalten. Hier sind die akustischen durch optische Anzeigen zu ergänzen, so z. B. die Türfreigabe beim Türsummer durch ein optisches Signal bzw. eine fühlbare Vibration.

Weitere Informationen

Licht
Rufsysteme
Optische Signale

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