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Teilhabe

Den Contergangeschädigten mangelte es nicht nur lange an einer angemessenen Versorgung. Ihnen war nicht selten die Teilhabe an der Gesellschaft nur eingeschränkt möglich. Vor diesem Hintergrund erhielt auch das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg den Auftrag für ein Forschungsprojekt. Angesichts der Notwendigkeit, die Lebenssituation contergangeschädigter Menschen weiter zu verbessern, sollte es „Versorgungsdefizite contergangeschädigter Männer und Frauen ... erfassen und Handlungsempfehlungen für die Zukunft ... entwickeln; ... mit dem Ziel, auf der Grundlage der Ergebnisse präventive und rehabilitative Maßnahmen anzustoßen, um Selbstständigkeit und Teilhabe möglichst lange zu sichern.“1

Eine Gruppe Betroffener unterhält sich.

Im Zuge des Forschungsprojektes stellte sich heraus, dass neben gesundheitlichen Aspekten insbesondere Fragen der häuslichen und außerhäuslichen Mobilität, die Schaffung und Sicherung eines barrierefreien Wohnumfeldes, Assistenzangebote sowie Alltagshilfsmittel die empfundene  Lebensqualität und die Teilhabe contergangeschädigter Menschen am sozialen und gesellschaftlichen Leben maßgeblich beeinflussen. Diese Erkenntnisse flossen in das Dritte Gesetz zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes, insbesondere in die Regelungen zum „Spezifischen Bedarf“, ein.

Weitere Informationen

Hier finden Sie Informationen zu gesetzlichen Regelungen, bestehenden Unterstützungsangeboten, Hilfsmitteln und Initiativen zur Sicherung der Teilhabe.

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