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Kleidung

Projektidee: Anziehhilfe Jack

Die Idee hinter der Anziehhilfe Jack ist es, Menschen mit bewegungseingeschränkten Armen und Schultern zu helfen, sich eigenständig anzuziehen. Dabei sollen die komplexen Bewegungen der Oberarme, die typischerweise beim Anziehen einer Jacke notwendig sind, entfallen. Das Anziehen der Jacke soll bei Jack durch ein einfaches Vorwärtsgehen und leichtes Heben der Arme erfolgen. Die finale Entkopplung des Kragens der Jacke von der Anziehhilfe sei leicht. Nach Ansicht des Demovideos und des Prototypen auf der Messe erfordert sie aus unserer Sicht jedoch einige Anstrengung und körperliche Bewegung, die für viele contergangeschädigte Menschen schwierig wäre. Dies gaben die Entwickler am Stand auch gerne zu. Ein Einsteigen in die Jacke beim Rückwärtsgehen hätten sie auch schon überlegt. Angesichts der Angst vieler Menschen rückwärts zu laufen, hätten sie dies bisher aber nicht weiter verfolgt.

© Hochschule Hannover
Flyer der Hochschule Hannover zur Anziehhilfe.

Die Anziehhilfe Jack ist eine Idee von Amelie Mädge und Richard Messmann von der Hochschule Hannover. Sie entstand im Wintersemester 2015/16 im Rahmen des Projekts „Inclusive Design“. 

Durch die Messe hätten sie viele hilfreiche Anregungen von Betroffenen für die Weiterentwicklung erhalten. Gerne würden die beiden Entwickler auch mit contergangeschädigten Menschen in Kontakt kommen, um mehr über ihre spezifischen Bedürfnisse zu erfahren und diese in die Überarbeitung des Produktdesigns einfließen zu lassen.

Kontakt 

Hochschule Hannover
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (OeM)
Expo Plaza 4
30539 Hannover 

Telefon: 0511 9296 1011
Telefax: 0511 9296 1010
E-Mail: oem@hs-hannover.de 

Weitere Informationen

Informationsflyer zur Anziehhilfe Jack - PDF, 1.1 MB
der Hochschule Hannover


Quelle: Informationen der Hochschule Hannover und eigene Recherchen

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