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Unabhängige Patientenberatung (UPD)

Versicherte können sich bei der aus GKV-Mitteln finanzierten UPD z.B. über gängige Behandlungsmethoden bei bestimmten Erkrankungen informieren, sich zu Arztrechnungen oder zu Leistungen der Krankenversicherung sowie weiteren sozialrechtlichen Fragen beraten lassen.

Die UPD wird ausgebaut und ist länger als bisher erreichbar. Unter einer neuen Trägerschaft werden die Berater wochentags bis 22:00 Uhr und samstags von 8:00 bis 18:00 Uhr über eine bundesweit kostenfreie Rufnummer erreichbar sein. An 30 Standorten sind künftig persönliche Beratungsgespräche möglich.

Oberster Grundsatz ist dabei die Neutralität und Unabhängigkeit der Beratung – hierauf werden alle rund 120 Berater, u.a. Mediziner und Juristen, intensiv geschult und ihre Arbeit durch ein umfassendes Qualitätsmanagement abgesichert. Dies ist insbesondere angesichts des anstehenden Betreiberwechsels von besonderer Bedeutung.

Zum 1. Januar 2016 wechselt der Betreiber der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Die UPD wurde bisher in Trägerschaft von Sozialverband VdK, Verbraucherzentrale Bundesverband und Verbund Unabhängige Patientenberatung betrieben. Ab 1. Januar 2016 übernimmt das Duisburger Unternehmen Sanvartis, das eine europaweite Ausschreibung gewonnen hat und auch für verschiedene Krankenkassen arbeitet, den Betrieb der UPD. Es wird hierfür eine eigenständige, gemeinnützige GmbH gründen. Das Angebot wird unter dem bisherigen Markennamen  weiter geführt.

Aus organisatorischen Gründen wird die bestehende Patientenberatung deshalb schrittweise zurückgefahren. Am 12. Dezember schlossen die bisher bundesweit 21 Beratungsstellen, ab 19. Dezember endet die Online-Beratung der UPD und am bundesweiten Telefon ist Beratungspause. Neu aufgenommen wird der Betrieb Anfang des Jahres 2016. Die bekannten 0800-Rufnummern der UPD, die Internetadresse www.patientenberatung.de und das Logo "Unabhängige Patientenberatung Deutschland" (UPD) werden vom neuen Anbieter weitergeführt.

Bestanden hat die Patientenberatung in ihrer jetzigen Form seit 2006 – zunächst als Modellprojekt und seit 2011 als Teil der gesetzlichen Regelversorgung. Dabei hat die UPD von 2011-2015 rund 400.000 Beratungsgespräche geführt.

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