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Selbsthilfe-Unterstützung

In Deutschland existieren umfassende Unterstützungsangebote sowie Informations- und Beratungsstellen für die Arbeit der Selbsthilfe auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Hierzu gehören:

BAG Selbsthilfe
Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.

Die BAG ist eine Dachorganisation von 116 Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen. Sie hat 13 Landesarbeitsgemeinschaften sowie 5 Fachverbände und vertritt mehr als 1.000.000 körperlich, geistig, psychisch behinderte und chronisch kranke Menschen, die auf örtlicher bzw. regionaler Ebene in Selbsthilfegruppen und –vereinen zusammengeschlossen sind. 

BAG Selbsthilfe e.V.
Kirchfeldstr. 149
40215 Düsseldorf
Tel.: 0211 31006-0
Fax: 0211 31006-48
E-Mail: info@bag-selbsthilfe.de 

Weiterer Internet-Auftritt: Selbsthilfe wirkt

DAG SHG e.V.
Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG)
e.V. 

Die DAG ist ein Fachverband zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen und Menschen, die sich für Selbsthilfegruppen interessieren. Er ist Träger von Einrichtungen, die sich auf Bundes- bzw. Landesebene als Vernetzungsstelle für die Selbsthilfe agieren, wie z. B. NAKOS, KOSKON oder das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen.

DAG SHG e.V.
Ulrike Ruprecht
Verwaltung
Otto-Suhr-Allee 115
10585 Berlin-Charlottenburg
Tel.: 030 8934014
Fax: 030 3101-8970
E-Mail: verwaltung@dag-shg.de 

NAKOS
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)

NAKOS
Otto-Suhr-Allee 115
10585 Berlin-Charlottenburg
Tel.: 030 3101-8980
Fax: 030 3101-8970
E-Mail: selbsthilfe@nakos.de 

Link zur NAKOS-Adressdatenbank zur Selbsthilfe und Selbsthilfeunterstützung

KOSKON
Informations-, Beratungs- und Serviceeinrichtung für die Selbsthilfe und Selbsthilfeunterstützung in Nordrhein-Westfalen

KOSKON
Petra Belke
Friedhofstraße 39
41236 Mönchengladbach
Tel.: 02166 248567
Fax: 02166 249944
E-Mail: selbsthilfe@koskon.de 

Selbsthilfe-Büro Niedersachsen
Service-, Informations- und Koordinierungseinrichtung für die Selbsthilfe in Niedersachsen

Selbsthilfe-Büro Niedersachsen
Dörte von Kittlitz
Gartenstraße 18
30161 Hannover
Tel.: 0511 3919-28
Fax: 0511 3919-07
E-Mail: selbsthilfe-buero-nds@gmx.de 

Kommentare

  • Kuschkusch
    Kuschkusch sagt:
    Meine Damen und Herren,
    mein Name ist Ottfried Bach, bin 65 Jahre alt und in Bernburg, Sachsenanhalt, geboren. Mein Alter laesst darauf schliessen, dass ich nicht unter den offiziellen Contergangeschaedigten zaehle, ist aber ein Irrglauben, denn was ich Ihnen mitzuteilen habe, wird Sie nicht verwundern, wenn Sie sich mit der Geschichte Contergan und dem Inhaltstoff Thalidomid, beschaeftigt haben. Thalidomid wurde im Jahr 1949 von London nach Deutschland verbracht und ab 1950, unter anderem in den Ostblocklaendern, wie in der ehemaligen DDR getestet. Die Verpackungen waren nicht gekennzeichnet und trugen keinerlei Inschrift. Das Medikament wurde so von den DDR Aerzten an den Patienten verbracht, so auch an meine Mutter. Das Resultat bin ich, dass in der DDR als Versteifung beider Handgelenke, abgetan wurde. Niemand sollte erfahren, dass wir als "Versuchskaninchen" getestet wurden. Die German drug company Chemie Grünenthal wusste also schon im Vorfeld ueber die schaedliche und katostrophale Wirkung Ihres Medikaments und bringt diese 1960 offiziell in der Bundesrepublik und auch weltweit auf dem Markt! In meinen Augen ein Verbrechen an die Menschlichkeit! Nach der "Wende" habe ich erstmals Kontakt aufnehmen koennen mit der Konterganverband in Frankfurt am Main. Hier bekam ich die Auskunft, nach mehrmaliger Korrespondenz, mir einen Termin mit dem Professor in der Heidelberger Klinik, geben zu lassen. Was ich auch getan habe. Der Professor ist ein Spezialist fuer Contergangeschaedigte, so war ich sehr optimistisch und besorgte mir auch einen Termin. Gesagt, getan! Anfang der 90ziger fuhr ich nach Heidelberg zum Professor und wollte meinen Termin wahr nehmen. Aber der Professor hielt es wohl fuer besser, mich nicht zu untersuchen und zu sprechen. So fuhr ich enttaeuscht wieder nach Hause! Fuer dieses Verhalten, gibt es fuer mich nur eine Erklaerung, das damalige Vorgehen von Gruenenthal und co. sollte wohl "totgeschwiegen" werden, als haette es so etwas nicht gegeben. Meine Behinderung ist identisch mit vielen anderen kontergangeschaedigten Menschen in der Bundesrepublik. Nur haben sie eine Entschaedigung erhalten und bekommen noch heute monatlich ihren Betrag ueberwiesen. Auch meine Behinderung wird von Jahr zu Jahr schlechter, so werden die kommenden Einschrenkungen in meinem zukuenftigen Leben, sehr gravierend sein! Auf Ihren Wunsch hin, werde ich Ihnen gern Bildmaterial von mir zur Verfuegung stellen. Ich weiss mir keinen Rat mehr und hoffe so instaendig, in Ihrer Selbsthilfegruppe gehoer zu finden.
    Freundliche Gruesse

    Ihr Ottfried Bach