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Archiv

© Foto: Pascal Tippelt / pixelio.de
Akten im Büro.

Sie befinden sich hier im Archiv. In diesem Bereich finden Sie Informationen, die nicht mehr aktuell sind. Zur Dokumentation werden Sie Ihnen jedoch weiterhin zur Verfügung gestellt.

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Archiv - Informationen aus Aktuelles


04.06.2014

Öffentliche Stiftungsratssitzung am 04.06.2014 in Stuttgart

Hier finden Sie die Tagesordnung und das Einladungsschreiben der öffentlichen Stiftungsratssitzung, die am 04.06.2014 im

Paritätischen Mehrgenerationenzentrum
Stuttgart-Vaihingen
Hauptstraße 28
70563 Stuttgart

stattfindet.


Öffentliche Vorstandssitzung am 17.06.2013 in Köln

Öffentliche Sitzung des Vorstandes der Conterganstiftung für behinderte Menschen

Beginn der Sitzung:
13:00 Uhr

Ort:
Barceló, Köln

TOP 1
Aktuelle Informationen

TOP 2
3. Änderungsgesetz zum Conterganstiftungsgesetz

TOP 3
Verschiedenes


Öffentliche Stiftungsratssitzung am 05.11.2013

Hier finden Sie die Einladung und die Tagesordnung der öffentlichen Stiftungsratssitzung, die am 05.11.2013 im

KOMED
(Raum 1 bis 3)
Im Mediapark 6
50670 Köln

stattfindet.

Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass Sie über den folgenden Link den Dienst www.conterganstiftung.de verlassen. Für die Inhalte dieser Seiten können wir keine Verantwortung übernehmen. Deren Inhalt muss nicht der Auffassung der Conterganstiftung entsprechen. www.komed-veranstaltungen.de/index.php?id=40 


31.07.2013

Rentennachzahlungen sind angewiesen

Die Bundeskasse hat heute, am 31.07.2013, die Rentennachzahlungsbeträge für die Monate Januar bis August 2013 auf Ihre Konten angewiesen.


14.03.2012

Internationale Studie zu Leistungen und Ansprüchen thalidomidgeschädigter Menschen in 21 Ländern

Inhalt der länderübergreifenden Studie ist die Klärung von rechtlichen und tatsächlichen Fragen der Gewährung von Ansprüchen an thalidomidgeschädigte Menschen.

Maßgeblich geht es um die an die Geschädigten gegenwärtig und in der Vergangenheit erbrachten Leistungen. Gegenstand sind die bislang im jeweiligen Staat gezahlten Gesamt- und Durchschnittsbeträge der Leistungen und die Frage, ob es im jeweiligen Staat regelmäßige oder einmalige Zahlungen des Staates gibt.

Diese Ergebnisse liegen jetzt vor.

Hier finden Sie das ausführliche Gutachten:

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Internationalen Studie zu Leistungen und Ansprüchen thalidomidgeschädigter Menschen in 21 Ländern.


05.12.2011

Gutachten zur Klärung gedachter Ansprüche aus Arzneimittelhaftung bei Thalidomidschäden im Inland

Das Gutachten zur Klärung gedachter Ansprüche aus Arzneimittelhaftung bei Thalidomidschäden im Inland untersucht die Frage, welche Ansprüche der Betroffenen aus Arzneimittelhaftung in Deutschland bestehen würden, wenn es bei der Markteinführung von Contergan ein einheitliches Arzneimittelgesetz gegeben hätte.


09.12.2009

Informationsschreiben

Informationsschreiben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Jahresabschluss 2009

Das Jahresabschlussschreiben des Bundesministeriums aus Dezember 2009 wurde an alle Leistungsberechtigten versandt.


20.11.2009

Notarielles Protokoll über die Stimmenauszählung für die Wahl von Betroffenenvertretern in den Stiftungsrat der Conterganstiftung am 17.11.2009

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlicht das notariell beglaubigte Protokoll über die Stimmenauszählung.

Das Protokoll entnehmen Sie bitte der PDF-Datei.


Allgemeine Eckdaten zur Stimmenauszählung im Überblick

Zahl der Wahlberechtigten 2.677
abgegebene Wahlumschläge insgesamt mit max. 2 Stimmen 1.557
verspätet eingegangene Wahlumschläge 38
fristgemäß eingereichte Stimmabgaben 1.519
Wahlbeteiligung in % 58,16
ungültige Stimmabgaben 96
gültige Stimmangaben mit jeweils bis zu 2 Stimmen 1.423


Archiv - Die Stiftung



Deutsche Landesflagge

Praxissituation Dr. Graf - Contergansprechstunde - PDF, 17 KB


Archiv - Aufgaben


PROTOKOLL WORKSHOP

Am 08.10.2013 hat in Berlin der Workshop "Studie zur Prüfung möglicher vorgeburtlicher Schäden des Gefäßsystems nach der Einnahme von Contergan in der Schwangerschaft" stattgefunden.

Bei dieser Veranstaltung wurde mit dem Einverständnis aller Beteiligten ein Tonmitschnitt gemacht. Die Aufzeichnungen wurden anschließend verschriftlicht und die Beiträge von den jeweiligen Rednern redigiert.

Das Ergebnis in Form eines Protokolls finden Sie hier:


PROJEKTFÖRDERUNG

Hier finden Sie Informationen zu abgeschlossenen Projekten bis 30.06.2009.

Vor Inkrafttreten des 2. Änderungsgesetzes zum Conterganstiftungsgesetz (ContStifG) am 30.06.2009 erstreckte sich die Fördertätigkeit der Conterganstiftung auf die Förderung von Maßnahmen, die behinderten Menschen unabhängig von der Ursache ihrer Beeinträchtigungen Perspektiven für eine verbesserte gesellschaftliche Teilhabe erschließen. Projektträger waren Vereinigungen aus den Bereichen der Behindertenhilfe und der Freien Wohlfahrtspflege.


Petötherapieangebot für Kinder mit cerebralen Bewegungsstörungen (Hirnschädigungen), in Ulm

Im September 2001 eröffnete der Eltern-Verein Fortschritt Ulm e.V. (www.fortschritt-ulm.de) eine ganzheitlich (konduktiv) ausgerichtete Tagesstätte für vorschulpflichtige Kinder mit cerebralen Bewegungsstörungen. Mit dem Ende der Vorschulzeit musste das ganzheitliche Förderangebot dauerhaft auf schulpflichtige Kinder mit cerebralen Bewegungsstörungen ausgeweitet werden.

Daher gründete der Verein im September 2004 eine Privatschule. Diese wurde vom Oberschulamt Tübingen als Ersatzschule nach § 4 und § 5 Privatschulgesetz – Baden-Württemberg (PSchG) genehmigt. Neben dem Unterricht erfahren die Kinder an dieser Einrichtung eine umfangreiche konduktive Förderung.

Gemäß § 17 Abs. 4 Privatschulgesetz (PSchG) gelangt eine Privatschule aber erst mit dem Ablauf einer dreijährigen Wartefrist nach Aufnahme des Unterrichts in den Genuss der staatlichen Bezuschussung des Schulbetriebes.

Während der sich bis August 2007 erstreckenden dreijährigen Wartefrist hatte der Fortschritt e.V. den Einrichtungsbetrieb daher aus eigener Kraft zu gewährleisten. Andernfalls hätten die Kinder in eine staatliche Behindertenschule wechseln müssen. Dort wird nach Aussage des Antragstellers aber kein adäquat vergleichbares Pethö-Therapieangebot vorgehalten. In der Folge wären die in der Tagesstätte im Vorschulalter erzielten Fördererfolge verloren gegangen.

Zur finanziellen Sicherstellung des Therapieangebotes während der dreijährigen Wartefrist gewährte die Conterganstiftung dem Fortschritt e.V. einen Zuschuss von 288.000,00 Euro. Mit dieser Zuwendung konnten die unmittelbar mit dem Therapieangebot verbundenen Aufwendungen bis zum Ablauf der dreijährigen Wartefrist im August 2007 in voller Höhe abgedeckt werden.

Im September 2007 setzte mit Beginn des vierten Schuljahres die staatliche Bezuschussung nach dem PSchG ein. Seither steht die Privatschule des Fortschritt Ulm e.V. auf dem gleichen finanziellen Fundament wie Schulen in staatlicher Trägerschaft und kann Kindern mit cerebralen Bewegungsschäden dauerhaft ein adäquates Therapieangebot gewährleisten.


Verbesserung von Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten bis 30.06.2009

Die Stiftung fördert Projekte, die die Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen und damit ihre Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen verbessern.

Insbesondere Projekte, die den Zugang von Informationen für Menschen mit Behinderungen erleichtern und verständlicher machen stehen hier im Fokus der Fördertätigkeit. Diese Projekte können beispielsweise dazu beitragen, die Bildungsperspektiven für Menschen mit Behinderungen zu erweitern und / oder die Zugänglichkeit und Verständlichkeit von Kulturgütern zu erleichtern.

Hörfilm-Technik bis 30.06.2009

Anfang 2007 bewilligte die Stiftung dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband ( DBSV ) (www.dbsv.org) für die Beschaffung einer neuen computergestützten digitalen Audiodeskriptionstechnik einen Zuschuss von 51.576,72 Euro. Audiodeskription dient u.a. der Herstellung blinden- und sehbehindertengerechter Hörfilme.

Mit Audiodeskription werden akustische Bildbeschreibungen bezeichnet, die audiovisuelle Darbietungen und Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich machen. Vergleichbar mit akustischen Untertiteln beschreibt eine Audiodeskription in knappen Worten die zentralen Elemente einer Handlung. Zu diesem Zweck werden während der Dialogpausen eines Theaterstücks, Films oder einer Dokumentation Bildbeschreibungen zu Gestik, Mimik und Umgebung der Darsteller eingesprochen. Audiodeskription ermöglicht die Herstellung blindengerechter Hörfilme, Dokumentationen und Theaterproduktionen.

Bislang basierten die erstellten Produktionen auf analoger Technik. Die Digitalisierung der TV- und Radiotechnik erfordert die Umstellung der Produktionstechnik auf die computergestützte digitale Audiodeskription. Die digitale Audiodeskription ermöglicht qualitativ verbesserte und quantitativ umfangreichere Produktionen.

Der DBSV (www.dbsv.org) stellte die von der Conterganstiftung geförderte neue Hörfim-Technik seiner mit den Produktionsarbeiten betrauten Tochtergesellschaft, der Deutschen Hörfilm gGmbH (www.hoerfilm.de), kostenlos zur Verfügung.

Reliefbuch

Der weltweit bekannte Kölner Dom wird alljährlich von Millionen Menschen besucht. Umfangreiche Informationen zum Bauwerk sind in Form von konventionellen Bildbänden und Büchern verfügbar. Für interessierte blinde und sehgeschädigte Menschen existierte bislang kein Informationsangebot.

Durch einen speziellen Blindenführer zum Veitsdom in Prag angeregt, hat der Verlag Kölner Dom (www.dombau-koeln.de) unter Leitung der Dombaumeisterin Frau Professor Dr. Barbara Schock-Werner einen Kunstführer für blinde und sehgeschädigte Menschen zum Kölner Dom entwickelt. Der Reliefbuch genannte Kunstführer ermöglicht blinden und sehbeeinträchtigten Menschen mit ertastbaren Folienabbildungen des Domes und verschiedener Kunstschätze, wie dem Dreikönigsschrein, die Architektur des Bauwerkes und seiner Kunstschätze kennen zu lernen.

Das Buch ist durch eine von Mitarbeitern der Dombauverwaltung und der Dombauhütte besprochene Hör-CD ergänzt worden. Die Sprecher sind mit den jeweils vorgetragenen Themen im Rahmen ihrer täglichen Aufgabenstellung vertraut. Die Projektkonzeption und die Texte zum Reliefbuch und zur CD wurden in Abstimmung mit einem erblindeten Mitarbeiter des Paderborner Blindenverlags erarbeitet und von einem Sachverständigen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes abschließend begutachtet.

Im Kontext mit dem Reliefbuch werden von Domforum und Dombauverwaltung regelmäßige Führungen für blinde und sehgeschädigte Menschen angeboten. Diese finden nach der Schließung des Bauwerkes statt und werden von entsprechend geschultem Personal durchgeführt. Daneben können die Besucher verschiedene Kunstwerke - wie zum Beispiel den Dreikönigsschrein - unmittelbar oder in Form von Abgüssen ertasten. Das Reliefbuch dient den Besuchern, den Dom vor Führungen kennen zulernen oder erlebte Führungen nachzuarbeiten. Wegen der Domführungen wird auf die Website der Dombauverwaltung

(www.dombau-koeln.de), verwiesen.

Der Kunstführer soll als Schule machendes Beispiel für andere bedeutsame Baudenkmäler dienen und zur Nachahmung anregen. Von der Dresdner Frauenkirche liegt bereits eine Anfrage über das "Wie der Fertigung" bei der Domverwaltung vor.

Mentoringprojekt für Studentinnen mit Behinderungen

Das nachstehend beschriebene Mentoringprojekt wird von dem in Bonn ansässigen Hildegardis-Verein (www.hildegardis-verein.de) durchgeführt. Ziel des 1907 gegründeten Vereins ist die nachhaltige Verbesserung der Chancengleichheit für Frauen in verschiedenen Lebensphasen durch verbesserte Ausbildung.

Der Verein möchte besonders Frauen mit Behinderungen bei der Aufnahme und der erfolgreichen Durchführung eines Studiums begleiten und unterstützen. Aus diesem Grund hat der Verein ein Mentoringprojekt zur individuellen Begleitung und Ermutigung von Frauen in ihrer wissenschaftlichen und beruflichen Karriereplanung entwickelt. Das Projekt soll 5 Jahre laufen.

Das Konzept basiert auf dem Empowermentgedanken. Mit professioneller Unterstützung sollen die Studentinnen befähigt werden, ihre individuellen Potenziale und Ressourcen besser wahrzunehmen und zu nutzen.

In dem Mentoringprojekt werden 60 behinderte (u.a. contergangeschädigte Menschen) und nicht behinderte Mentoren/innen mit akademischer Qualifikation 60 Studentinnen (Mentees) mit und ohne Behinderung über einen Zeitraum von einem Jahr begleiten. Vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen, werden die Mentoren/innen die Mentees beraten und coachen. Ferner erhalten die Mentees im Rahmen eines mehrtägigen Praktikums Einblick in die Berufswelt der Mentoren/innen.

Die jeweils 60 Mentoren/innen und Mentees werden in drei Tandemgruppen aufgeteilt. Innerhalb der Gruppen werden jeweils ein Mentor oder eine Mentorin und ein Mentee als Tandem für ein Projektjahr zusammenarbeiten. Daneben finden zu Beginn, nach 6 Monaten und zum Ende des jeweiligen Projektjahres Veranstaltungen statt, die Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch mit den anderen Tandempaaren gibt.

Die Teilnehmer (Mentees und Mentoren/innen) können sich unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft sowie ihrer Behinderungsform jeweils zu Beginn eines Projektjahres im Zuge eines bundesweiten Ausschreibungsverfahrens an Universitäten und Hochschulen beim Hildegardis-Verein (www.hildegardis-verein.de) um die Teilnahme bewerben.

Der Verlauf und die Ergebnisse dieses bundesweiten Mentoringprojektes, das in den Jahren 2008 bis 2012 durchgeführt wird, werden im Rahmen einer Evaluationsstudie zusammengefasst und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Conterganstiftung für behinderte Menschen legt großen Wert auf die fachliche und wissenschaftliche Begleitung dieses Mentoringprojektes .

Langfristiges Ziel der Conterganstiftung ist es, mit diesem Förderprojekt Initiativen auszulösen und beispielsweise Studentenverbände und Universitäten anzuregen, ähnliche Projekte ins Leben zu rufen.

Zur Finanzierung der Gesamtaufwendungen in Höhe von 892.000,00 Euro bewilligt die Conterganstiftung einen Zuschuss von 856.000,00 €.


Erforschung der Bedeutung des Arbeitsgedächtnisses im Sprachlernprozess von gehörlosen Kindern mit Cochlea-Implant

Das Forschungsvorhaben ist angesiedelt im Bereich der Integrationsförderung von gehörlosen Kindern, die mit einer Innenohrprothese, dem so genannten Cochlea-Implant (CI), versorgt worden sind. Die Kinder sind bei sorgfältiger und umfassender Intervention normalerweise in der Lage, wie gut hörende Kinder hören und sprechen zu lernen. Allerdings verläuft der Spracherwerb bei einigen Kindern nicht optimal, so dass deren Integration in die hörende Umwelt und die Entwicklung von grundlegenden Fähigkeiten für ein weitgehend selbst bestimmtes Leben gefährdet sind.

Nach gegenwärtigem Stand der Forschung kann davon ausgegangen werden, dass für solche Sprachentwicklungsdefizite von Kindern mit CI eine Funktionsbeeinträchtigung des Arbeitsgedächtnisses ausschlaggebend sein könnte.

Das Forschungsvorhaben setzt unmittelbar an diesem innovativen Erklärungsmodell an und verfolgt das Ziel, an einer Gruppe von 36 Kindern mit CI, die verschiedenen Leistungen des Arbeitsgedächtnisses und den Grad der Bewältigung der Sprachlernaufgabe zu untersuchen und mit den entsprechenden Entwicklungsdaten einer Kontrollgruppe von 12 gut hörenden Kindern identischen Höralters zu vergleichen.

Der verantwortliche Forschungsträger, das Forschungszentrum Hören und Sprache  im hessischen Friedberg führt das Forschungsvorhaben in interdisziplinärer Kooperation mit drei der größten CI-Rehabilitationszentren in Deutschland (Hannover, Freiburg und Friedberg (www.cic-rheinmain.de) durch.

Mit diesem Projekt sollen Voraussetzungen geschaffen werden, die die Förderbedingungen für CI-Kinder weiterhin verbessern.

Für das seit Januar 2006 laufende dreijährige Forschungsvorhaben wurde ein Finanzierungsbedarf von ca. 224.000,00 Euro veranschlagt. Der Finanzierungsbeitrag der Stiftung beträgt 120.120,00 Euro.


Archiv - Service


PROTOKOLLE

Protokoll der öffentlichen Vorstandssitzung

Hier finden Sie das Ergebnisprotokoll der öffentlichen Vorstandssitzung vom 17.06.2013.

Vielen Dank für Ihre Anregungen. Ergänzungen und redaktionelle Änderungen haben wir vorgenommen.

Hier finden Sie das aktuelle Ergebnisprotokoll der öffentlichen Vorstandssitzung mit einer Zusammenfassung der Fragen und Antworten (Stand: 23. Juli 2013).


Protokoll der öffentlichen Stiftungsratssitzung vom 05.11.2013

Hier finden Sie das Protokoll über die öffentliche Sitzung des Stiftungsrates vom 05.11.2013 mit den dazugehörigen Anlagen.

Hinweis:

Nach § 8 Abs. 8 der Satzung der Conterganstiftung für behinderte Menschen ist das Protokoll auf der Homepage der Stiftung zu veröffentlichen.

Bitte beachten Sie, dass die Veröffentlichung unter dem Vorbehalt der durch die Mitglieder des Stiftungsrates zu erteilenden Zustimmung (§ 2 Abs. 3 der Geschäftsordnung für den Stiftungsrat) steht.

Über die Zustimmung wird in der nächsten Stiftungsratssitzung beraten und entschieden werden. Die Genehmigung des Protokolls mit den evtl. Änderungen wird ebenfalls auf der Homepage veröffentlicht werden.


VORSCHRIFTEN

29.06.2013

Verkündung des Dritten Gesetzes zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes

Wir möchten Sie darüber informieren, dass das Dritte Gesetz zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes vom Bundespräsidenten unterschrieben und im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 32, ausgegeben am 29.06.2013, verkündet wurde.

Mit der freundlichen Genehmigung des Bundesanzeiger Verlages erreichen Sie die das veröffentlichte Gesetz hier:


25.04.2013

2. und 3. Lesung zum Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes

Informationen zum Dritten Gesetz zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes

Über die erste Lesung des neuen Dritten Änderungsgesetzes zum Conterganstiftungsgesetz haben wir Sie in unserem letzten Rundschreiben und auf unserer Homepage bereits informiert. Gerne teilen wir Ihnen noch mit, dass nach der ersten Lesung noch folgende Nachbesserungen eingebracht wurden:

  1. Das Gesetz tritt am 1. August 2013 in Kraft, die Erhöhung der Rentenzahlung erfolgt rückwirkend zum 01. Januar 2013.
  2. Die Einkommen und die Vermögen der leistungsberechtigten Personen und ihrer nicht getrennt lebenden Ehegatten und Lebenspartner werden bei der Gewährung von Leistungen nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch nicht angerechnet.
  3. Die Leistungen zur Deckung spezifischer Bedarfe setzt der Stiftungsvorstand ohne Entscheidung und Bewertung der Medizinischen Kommission durch schriftlichen Verwaltungsakt fest.
  4. Die Sitzungen des Stiftungsrates sind öffentlich. (Es werden Ausnahmen zur Nichtöffentlichkeit geregelt.)
  5. Die Bundesregierung legt dem Deutschen Bundestag alle zwei Jahre einen Bericht über die Auswirkungen dieses Gesetzes sowie über die ggf. notwendige Weiterentwicklung der Vorschriften vor.

Am 25.04.2013 fand in der 237. Plenarsitzung des Deutschen Bundestages die zweite und dritte Lesung des Dritten Gesetzes zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes statt. Auf der Homepage der Conterganstiftung ist ein Link zur Dokumentation der Sitzung des Deutschen Bundestages gesetzt. Die Redebeiträge der Abgeordneten anlässlich der zweiten und dritten Lesung können Sie sich hier anhören und ansehen.

Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass Sie über den folgenden Link den Dienst www.conterganstiftung.de verlassen. Für die Inhalte dieser Seiten können wir keine Verantwortung übernehmen. Deren Inhalt muss nicht der Auffassung der Conterganstiftung entsprechen.

Der Vorstand begrüßt die deutliche Erhöhung der Rentenbeträge, die zu einer erheblichen finanziellen Verbesserung führt. Durch die neue Staffelung der Rentenstufen besteht nun eine größere Gerechtigkeit bei den Rentenhöhen.

Das Dritte Gesetz zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes wurde vom Deutschen Bundestag einstimmig verabschiedet und soll, wie unter 1. erwähnt, am 01. August 2013 in Kraft treten.

Die Nachzahlung der erhöhten Conterganrenten und die Zahlung der neuen Erhöhungsbeträge kann erst nach Inkrafttreten des Gesetzes erfolgen. Dies bedeutet, dass auch die vor dem 01.08.2013 anzuweisenden Augustrenten noch auf der Basis der bisherigen Höhe ausgezahlt werden müssen. Wir werden aber alles daransetzen, Ihnen die ab 01.01.2013 rückwirkend zustehende erhöhte Rente im Laufe des August 2013 als Einmalzahlung auszuzahlen.

Deutsche Landesflagge

Rententabelle - PDF, 66 KB


Conterganrenten werden deutlich erhöht

Der Bundestag hat am 25. April 2013 das Dritte Änderungsgesetz zum Conterganstiftungsgesetz verabschiedet.

Nähere Informationen finden Sie hier: 

Hinweis: 

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18.03.2013

Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes

Auf der Internetseite des Deutschen Bundestages wurde die Drucksache 17/12678 "Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes" veröffentlicht.


14.03.2013

1. Lesung zum Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes

Der Vorstand der Conterganstiftung für behinderte Menschen begrüßt den Entwurf des 3. Änderungsgesetzes zum Conterganstiftungsgesetz. Mit dem Gesetzentwurf wird eindrucksvoll bestätigt, dass die Vergabe der Studie "Wiederholt durchzuführende Befragungen zu Problemen, speziellen Bedarfen und Versorgungsdefiziten von contergangeschädigten Menschen" an das Heidelberger Institut richtig war. Denn ohne die Studie wären die jetzigen Leistungsverbesserungen nicht in Angriff genommen worden. Gleichzeitig begrüßt der Vorstand, dass die Überlegungen des Stiftungsrates zur Ausgestaltung der Handlungsempfehlungen der Studie Eingang in den Gesetzentwurf gefunden haben. Hierdurch hat der Stiftungsrat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, wo angesetzt werden muss, damit den contergangeschädigten Menschen wirklich wirksam geholfen werden kann.

Am 14.03.2013 fand in der 228. Plenarsitzung des Deutschen Bundestages die erste Lesung des Gesetzentwurfs statt. Er ist in der Drucksache 17/12678 veröffentlicht. 

Deutsche Landesflagge

Drucksache 17/12678 - PDF, 80 KB Deutsch

Auf der Homepage der Conterganstiftung ist ein Link zur Dokumentation der Sitzung des Deutschen Bundestages gesetzt. Die Redebeiträge der Abgeordneten anlässlich der ersten Lesung können Sie sich hier anhören und ansehen.

Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass Sie über den folgenden Link den Dienst www.conterganstiftung.de verlassen. Für die Inhalte dieser Seiten können wir keine Verantwortung übernehmen. Deren Inhalt muss nicht der Auffassung der Conterganstiftung entsprechen.

Der Koalitionsausschuss hatte Ende Januar 2013 beschlossen, jährlich zusätzlich 120 Mio. Euro für die Conterganstiftung zur Verfügung zu stellen. Davon sollen 90 Mio. Euro in die Renten und 30 Mio. Euro in einen Fonds für spezielle Leistungen an contergangeschädigte Menschen fließen. Die Einzelheiten werden in dem neuen Gesetz und den zu erstellenden Richtlinien ausgearbeitet.

Wir möchten an dieser Stelle allen an der Studie Beteiligten herzlich danken, besonders aber Herrn Prof. Dr. Kruse und Frau Dr. Ding-Greiner vom Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg.

Über den Fortgang des Gesetzgebungsverfahrens werden wir Sie auf unserer Homepage und per Rundbrief auf dem Laufenden halten.


Bundesanzeiger

Die Richtlinien als Regelwerk für die Festsetzung der Leistungen der anerkannten contergangeschädigten Menschen und die im Bundesanzeiger Nr. 96 vom 03.07.2009 veröffentlichte Fassung:


Bekanntmachung der Neufassung der Anlage 3 der Richtlinien für die Gewährung von Leistungen wegen Contergan-Schadensfällen vom 18.06.2012:



Bekanntmachung der Neufassung der Anlage 3 der Richtlinien für die Gewährung von Leistungen wegen Contergan-Schadensfällen vom 10.06.2013:


Bekanntmachung der Neufassung der Anlage 3 der Richtlinien für die Gewährung von Leistungen wegen Contergan-Schadensfällen vom 11.06.2014:

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