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Manuelle Therapien

Bei der manuellen Therapie werden Funktionsstörungen des Bewegungsapparates mit Hilfe spezieller Handgriffe und Mobilisationstechniken behandelt. Dadurch sollen das natürliche Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln und Nerven unterstützt, Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Eine Anwendung manueller Therapien sollte jedoch nur durch speziell ausgebildete Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Betroffene und Therapeutin bei einer Übung.

Im Rahmen der Heidelberger Contergan-Studie wurden manuelle Therapien von den befragten Betroffenen als sehr effizient bei der Behandlung von „Schmerzzuständen, die auf Verspannungen, auf orthopädische Probleme oder auf Störungen der Durchblutung zurückzuführen sind“ eingeschätzt. Das Ausmaß, in dem die Krankenkassen diese genehmigen würden, sei jedoch nicht ausreichend, um den Betroffenen langfristig eine nachhaltige Linderung der auftretenden Beschwerden zu verschaffen.

Spezifische Bedarfe

Vor diesem Hintergrund ist seit 2013 eine Übernahme von Kosten für manuelle Therapien durch die Conterganstiftung im Rahmen der „Spezifischen Bedarfe“ möglich. Mehr Informationen zu den Möglichkeiten der Kostenübernahme und Beantragung erhalten sie im Bereich „Spezifische Bedarfe“ des CIP oder bei der Geschäftsstelle der Conterganstiftung.

Weitere Informationen

Informationen zur manuellen Therapie
von der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin e.V.

Informationen zur manuellen Therapie und Physiotherapeutensuche
vom Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.

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