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Gesundheit

Betroffene bedient sitzend Küchentechnik mit dem Fuß.

Contergangeschädigte mussten von Geburt an lernen, ihre durch die Schädigungen verursachten Fehlfunktionen durch unkonventionelle Methoden zu kompensieren. Geschädigte etwa, die über keine Hände verfügen, kämmen sich mit den Füßen die Haare oder setzen ihre Zähne als Greifwerkzeug ein.

Aufgrund der dadurch verursachten lebenslangen Fehl- und Überbelastungen von Wirbelsäule, Gelenken oder auch der Zähne stellen sich nun Folgeschäden ein. Zähne müssen aufwendig saniert werden. Ursprünglich gesunde Gelenke und Wirbelsäulenabschnitte entwickeln Arthrosen und Verschleiß-Erscheinungen. Zusammen mit Muskel- und Sehnenschäden kommt es zu chronischen Schmerzen. Die Folge für viele Betroffene: eine weitere Einschränkung der Lebensqualität und auch der Mobilität.

Im Jahr 2012 hat das Institut für Gerontologe an der Uni Heidelberg die Conterganstudie „Wiederholt durchzuführende Befragungen zu Problemen, speziellen Bedarfen und Versorgungsdefiziten von contergangeschädigten Menschen“ abgeschlossen. Darin wurden folgende gesundheitliche Themen identifiziert, die für die Geschädigten heute und in Zukunft Bedeutung haben:

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