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Die Conterganrente

Contergangeschädigter liest ein Dokument.

Die Stiftung zahlt anerkannten contergangeschädigten Menschen eine lebenslange monatliche Conterganrente.

Gesetzliche Regelung

Conterganstiftungsgesetz (§ 13 ContStifG)

Seit Beginn der Stiftungstätigkeit wurden die Conterganrenten durch Änderungen des Stiftungsgesetzes mehrfach erhöht. Die letzte Anpassung erfolgte im Juli 2017.

Leistungsberechtigt sind die Personen, deren

  • Mütter während der Schwangerschaft thalidomidhaltige Präparate der Firma Grünenthal GmbH eingenommen haben
  • Fehlbildungen damit in Verbindung gebracht werden können.

Antragsverfahren

Die Fachgutachterinnen und Fachgutachter der Medizinischen Kommission bewerten, ob eine Schädigung durch das thalidomidhaltige Medikament  Contergan vorliegt.

Der Vorsitzende der Medizinischen Kommission teilt der Geschäftsstelle der Conterganstiftung das Prüfergebnis mit.

Der Antrag und das Prüfergebnis werden dem Vorstand vorgelegt.


Der Vorstand der Stiftung entscheidet über den Antrag und beauftragt die Geschäftsstelle einen Bescheid zu erstellen.

 

Hinweis:

Eine monatliche Conterganrente erhalten Sie, wenn 10 oder mehr Schadenspunkte anerkannt wurden. Die Höhe der Conterganrente ist abhängig von der Höhe der festgestellten Schadenspunkte.

 

Ab in Kraft treten des Errichtungsgesetzes bis einschließlich 31.12.1983 und ab dem 01.07.2009 hatten/haben Leistungsberechtigte die Möglichkeit, einen Antrag auf Conterganrente zu stellen.

In der Zeit vom 01.01.1984 bis einschließlich 30.06.2009 wurden Anträge auf Zahlung einer Conterganrente wegen der Ausschlussfrist (siehe Errichtungsgesetz) abgelehnt.

Interne Links zum Thema

Antrag auf Conterganrente
Informationen zu den Antragsunterlagen
Tabelle Conterganrente

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