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Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung sichert das finanzielle Risiko der Pflegebedürftigkeit ab. Sie soll es dem Pflegebedürftigen ermöglichen, ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Dabei ist die Pflegeversicherung eine soziale Grundsicherung. Sie macht deshalb die Eigenleistungen der Versicherten und anderer Träger nicht entbehrlich.

Der Grad der Hilfebedürftigkeit entscheidet darüber, welche Leistungen Pflegebedürftige erhalten. Um zwischen den unterschiedlichen Anforderungen zu differenzieren, hat der Gesetzgeber hierfür Pflegestufen festgelegt. 

Die Leistungen der Pflegeversicherung werden als Geld- oder Sachleistungen erbracht, mit denen die  Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung finanziert werden. Eine Kombination von Pflegegeld- und Pflegesachleistung ist möglich. 

Darüber hinaus werden folgende Leistungen zur Verfügung gestellt:

  • Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen,
  • Verhinderungspflege, wenn die betreuende Pflegeperson krank ist oder Urlaub hat,
  • Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen,
  • Tages- und Nachtpflege,
  • Pflegehilfsmittel und technische Hilfen,
  • Zuschüsse zur pflegegerechten Gestaltung des Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen.

Übernehmen Angehörige oder Bekannte die Pflege, so wird ein monatliches Pflegegeld gezahlt. 

Quelle und weitere Informationen

Deutsche Sozialversicherung
Europavertretung im Auftrag der Spitzenverbände der Deutschen Sozialversicherung
Zuletzt online eingesehen am 3.11.2015.

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