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Aktuelles aus Juni 2017 - Rentenkapitalisierung ab dem 55. Lebensjahr

Gemäß § 13 Abs. 3 S. 1, 3 Conterganstiftungsgesetz (ContStifG) in Verbindung mit
§ 10 der Satzung der Conterganstiftung für behinderte Menschen ist – vorbehaltlich der Prüfung des Kapitalisierungsantrags –  eine Kapitalisierung zur wirtschaftlichen Stärkung eigenen Grundbesitzes sowie bei berechtigtem wirtschaftlichen Interesse zu gewähren, wenn Sie als Leistungsempfänger im Zeitpunkt der Antragstellung das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.  

       
Nach dem 55. Lebensjahr und vor Vollendung des 65. Lebensjahres kann gemäß
§ 73 Abs. 2 Bundesversorgungsgesetz (BVG) eine Kapitalabfindung (Kapitalisierung) nur ausnahmsweise gewährt werden. Eine ausführliche Begründung der Anträge auf Kapitalisierungen ist in derartigen Fällen erforderlich. Das bedeutet, dass Sie als antragstellende Person insbesondere darlegen müssen, warum Sie erst nach Vollendung des 55. Lebensjahres einen Kapitalisierungsantrag stellen.


Die Geschäftsstelle bearbeitet und prüft diese Anträge. Sodann legt sie diese dem Vorstand der Conterganstiftung als geschäftsführendes Organ der Stiftung zur abschließenden Entscheidung vor.

 
Im Falle der Interessenskapitalisierung gemäß § 13 Abs. 3 S. 5 ContStifG kann der Antrag gewährt werden. In diesen Fällen ist immer, d.h. auch vor Vollendung des 55. Lebensjahres, eine Vorlage beim Vorstand erforderlich.

In aller Kürze zusammengefasst:

Einem Antrag auf Kapitalisierung vor Vollendung des 55. Lebensjahres
(Ausnahme: Interessenskapitalisierung)  ist – bei Vorliegen der Voraussetzungen – zuzustimmen.
Nach Vollendung des 55. Lebensjahres kann dem Antrag zugestimmt werden.

Hinweis:

Bisher wurde noch kein Antrag auf Rentenkapitalisierung nach Vollendung des 55. Lebensjahres aus diesem Grunde abgelehnt.
Nähere Informationen zur Rentenkapitalisierung finden Sie hier.

Autor: Geschäftsstelle der Conterganstiftung
Online seit: 14. Juni 2017

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