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Aktuelles aus Juli 2016: Contergan und seine Folgen – Unabhängiger Forschungsbericht zur Haltung des Landes NRW

© MGEPA 2016/Ostendorp
Foto von der Pressekonferenz des MGEPA.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) hatte eine wissenschaftlich-fundierte Darstellung der Rolle des Landes Nordrhein-Westfalen beim Contergan-Skandal in Auftrag gegeben.

Am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat sich Niklas Lenhard-Schramm - unter Projektleitung von Lehrstuhl-Inhaber Prof. Dr. Thomas Großbölting und zusätzlicher Begleitung durch einen unabhängigen wissenschaftlichen Beirat - diesem Thema gewidmet. 

Ministerin Barbara Steffens hat den dabei entstandenen Bericht auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt: „Der Hersteller ... hätte vielen Menschen großes Leid ersparen können, wenn er nach den zahlreichen Hinweisen auf schädliche Nebenwirkungen Contergan früher vom Markt genommen hätte“, betonte Steffens. „Ich hätte mir aber auch mehr Mut von Seiten der Verwaltung ... gewünscht, weiß aber, dass heutiges Wissen und heutige Eingriffsmöglichkeiten nicht auf die damalige Zeit übertragen werden können“, so die Ministerin weiter.

Für den 22. Juni 2016 lud das Gesundheitsministerium NRW darüber hinaus Betroffene nach Düsseldorf ein, um sich über den Inhalt des Forschungsberichts zur Haltung des Landes NRW im Contergan-Skandal der 60-Jahre zu informieren und gemeinsam mit den Autoren und Ministerin Steffens zu diskutieren. CIP war dabei und berichtet zeitnah ausführlich über die Veranstaltung.

Weitere Informationen

Pressemitteilung des MGEPA
zur Veröffentlichung des Forschungsberichtes

Forschungsbericht-Kurzfassung
"Die Haltung des Landes zum Nordrhein-Westfalen zum Contergan-Skandal und den Folgen"

Forschungsbericht-Langfassung 
"Die Haltung des Landes Nordrhein-Westfalen zum Contergan-Skandal und den Folgen"

Ergänzende Informationen zum Titelbild: Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Mitte) und (v. l.) Prof. Dr. Hans-Peter Haferkamp, Prof. Dr. Willibald Steinmetz, Niklas Lenhard-Schramm und Prof. Dr. Thomas Goßbölting. Quelle: MGEPA


Eingestellt am: 01.07.2016

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